Territory: Von Volumen zu Markenwert - Content-Produktion neu skalieren
1168 segments
So einen wunderschönen
guten Nachmittag
an alle, die ihre Kopfhörer noch nicht aufhaben.
Ich sage es jetzt einmal laut,
dann spreche ich wieder leiser.
Einmal bitte die Headsets aufziehen,
sonst kann mich keiner hören.
Wir haben hier nämlich noch eine
ganz tolle Session nebenan
in der ersten Reihe funktioniert.
Ja,
aber wir haben eine ganz tolle Session nebenan.
Und damit wir uns nicht stören,
machen wir heute Silent Disco.
Das wird noch spannend.
Die, die die Kopfhörer schon auf hatten, hatten
ja schon ein bisschen Disco
und ich freue mich jetzt schon auf diese Session
und möchte euch im Raum ganz herzlich begrüßen.
Zu unserer Breakout zu
wo von Volumen zu Markenwert Contentproduktion
neu skalieren.
Hier haben wir noch einmal falsche Richtung.
So, mein Name ist Kathrin Gillett
und ich leite für Adobe in EMEA unser kreatives
KI Business
und ich freue mich
schon ganz besonders darauf,
unter anderem aufzulösen,
was ihr da für eine flotte Musik
am Eingang gespielt haben.
Dazu bin ich
heute nicht alleine hier, sondern
ich habe zwei wunderbare Gästinnen,
wenn man das so sagen darf, mitgebracht.
Einmal die Laura.
Die Laura ist Senior Solutions Consultant
bei uns bei Adobe und zeigt uns später
noch ein paar tolle, tolle neue Innovationen hier
live auf der Bühne.
Und dann haben wir noch eine ganz tolle Speakerin
aus der Bertelsmann Gruppe
und zwar von Territory, die Molly.
Die beiden stellen sich aber später
bei euch auch noch mal genauer vor.
Ich mache jetzt so ein bisschen
das Intro, ich bin eure Host sozusagen heute,
bevor ich dann an Laura für
den späteren Teil übergebe.
Worum geht es heute?
Um das Thema mal knapp einzurahmen.
Ja, wir haben schon ganz viel gehört
über Content.
Und wenn wir Content hören
bei Adobe,
sprechen wir dann immer gerne darüber,
wo dieser Content eigentlich so herkommt.
Ja, hier geht es ja auch um Content Skalierung.
Und heute geht es speziell
um die Content Supply Chain.
Und wenn wir uns anschauen,
was denn so
eine Content Supply überhaupt beeinflusst,
dann sind es im Großen und Ganzen dort,
wo wir heute sind,
mit der Technologie drei Trends.
Einmal natürlich
dort, wo alle hingehen
und Content zu konsumieren.
Das hat sich ein bisschen verändert
in den letzten Jahren.
Wo wir früher vielleicht
auf Google unterwegs waren,
sind wir heute,
sprechen heute mit LLMs,
sind wir heute in verschiedensten Arten
und weisen mit KI in Berührung,
um Content zu konsumieren.
Und das hat natürlich auch einen Impact darauf,
welchen Content
ich als Marke, als Unternehmen
überhaupt dort in den Markt bringen muss.
Das zweite ist Personalisierung.
Ich als Kundin möchte natürlich
gerne personalisiert angesprochen werden,
wenn ich mit einer Marke interagiere.
Und viele von Ihnen haben sich ja wahrscheinlich
auch in den letzten Jahren
riesige Datenplattformen aufgebaut,
was bedeutet, dass ihr eure Kunden ja sowieso
noch besser, personalisierter ansprechen könnt,
wenn ihr den richtigen Content dazu habt.
Und das Dritte ist natürlich auch
dieses ganze Thema.
Neue Kanäle, jeden Tag, neue Algorithmen.
Jeden Tag,
die uns dafür abstrafen,
wenn wir unseren Content nicht alle
zwei Tage aktualisieren.
Algorithmic Reward heißt es.
Ich glaube, ihr kennt das
wahrscheinlich auch alle hier im Raum.
Es ist einfach schwierig,
relevant zu sein,
wenn man nicht immer wieder
frischen Content nachliefern kann.
Und diese drei Dinge, die kumulieren sich einfach
in dieser wahnsinnigen Content Nachfrage,
die wir, die wir heute sehen.
Na gut, was machen Unternehmen
und was machen Marketeers? Natürlich.
Ich glaube, wer hier im Raum benutzt
noch gar keine KI in seiner Arbeit?
Okay, die Frage
habe ich letztes Jahr auch gestellt.
Die sah übrigens anders aus.
Es haben sich noch Leute gemeldet,
die gesagt haben Nein, so wirklich nicht.
Hier ging jetzt keine einzige Hand nach oben.
Klar, 86 %.
Ich glaube, das ist nicht überraschend.
Der Enterprise Marketeer benutzt
KI für seine Arbeit.
Und wenn das nur Copilot ist,
um meine Emails zusammenzufassen.
Aber oft ist es schon wesentlich mehr.
Wir sehen nämlich auch, dass viele, viele
sich auch schon wirklich mit dem Thema Agentische
KI beschäftigen.
Darf ich da mal fragen, wer wirklich sagen würde,
wir haben schon eine agentische Lösung
produktiv im Einsatz?
Joa Fans?
Ja, vereinzelte.
Wer pilotiert, Wer probiert aus?
Mit agentischen Lösungen sind schon mehr.
Das war das,
was ich so ein bisschen erwartet hatte.
Und das Thema ist so ein bisschen heute,
euch aufzuzeigen, Wie kann das aussehen?
Worauf sollte man vielleicht achten?
Wie denken wir das bei Adobe auch?
Und natürlich auch mit
noch ein paar tollen Beispielen,
die wir dazu gleich hören werden.
Wie kann
jetzt so eine gigantische
Content Supply Chain ausschauen?
Und wir sprechen ja bei KI.
Bei generativer
KI haben wir schon immer viel von Human
in the Loop gesprochen.
Bei Agentisch geht das Ganze noch mal
einen Schritt weiter.
Und zwar, sagen wir human-led, agent accelerated.
Warum?
Wenn ich mir so eine agentische Content
Supply Chain
Wir werden dort ganz viele Entscheidungen
getroffen.
Entscheidungen über Strategie,
über kreative Direction Business Entscheidungen.
Die müssen nach wie vor bei Menschen bleiben.
Es gibt einfach
gewisse Dinge,
die Agenten, so gut sie auch sein mögen.
Entweder möchten wir nicht,
dass sie sie ausführen,
aus bestimmten Gründen, oder
sie sind einfach nicht gut darin.
Agenten sind aber wahnsinnig gut darin,
dann wirklich die Dinge auszuführen,
die entschieden wurden
und zum Beispiel Tasks wie
das Banner in 863 Größen und Sprachen
und sonst was zu erstellen. Das kann Agent.
Das kann auch eine Automatisierung.
Aber ein Agent kann das auch,
basierend auf einem Intent,
den ihm jemand mitgibt.
Wahnsinnig, wahnsinnig gut.
So sehen wir eben
diese agentisch
beschleunigte
Content Supply Chain
und man sieht schon,
dort gibt es die verschiedensten Agenten,
die einen unterstützen können.
In der Strategiefindung bei Governance,
dann aber auch
in der Erstellung von User Journeys.
Super spannende Geschichte.
Wenn man sich jetzt anschaut, was ich brauche,
um so eine human-led,
agent accelerated
Content Supply Chain aufzubauen,
dann ist es natürlich
erstmal Kontext, warum ein Agent?
Und wir werden später
auch noch mal ein bisschen mehr
über die Definition davon hören.
Handelt erstmal basierend auf Kontext.
Ich muss einem
Agent - Ich sag mal so, Sie sind so ein bisschen
wie kleine Kinder.
Ich muss Ihnen erstmal die Welt erklären.
Ich erkläre ihnen die Welt,
in denen ich ihnen Kontext mitgebe.
Das heißt,
ich erkläre ihnen Hey,
so funktioniert unser Marketing.
Das waren unsere Briefs für die letzten 20 Jahre.
Das sind unsere zwei Petabyte an
Daten, die wir in unserem
Asset-Management-System haben.
Und so haben wir die letzte Zeit gearbeitet.
Das sind die Ziele, die wir erreichen wollen.
Das sind unsere Brand Guidelines
und das ist der Content,
den wir sonst noch so rumliegen haben.
Das sind übrigens unsere Audiences und Personas,
die wir bespielen wollen. Das ist alles Kontext.
Und das zu haben ist schon
mal wahnsinnig wertvoll.
Und ich glaube, ihr habt alle gewisse Systeme,
in denen dieser Kontext schlummert,
den ihr Agenten mitgeben könnt,
um sie
in eurer Content Supply Chain zu integrieren.
Was wir daraus aber dann bauen
müssen, ist Intelligenz.
Brand Intelligence nennen wir das Ganze.
Und zwar muss ich ja
diese wahnsinnige Datenmenge
erstmal in ein Format bringen,
indem ich es einer agentischen
Lösung zur Verfügung stellen kann.
Weil das passiert ja nicht von alleine.
Wir haben alle so ein bisschen gedacht,
KI ist die Knopfdruck Lösung,
die alle unsere Probleme löst.
War nicht ganz so,
aber natürlich gibt es schon wahnsinnig
viele Möglichkeiten,
das Ganze den Kontext zu transformieren
in einer Art und Weise,
wie er wirklich eine Intelligenz darstellt,
die Agenten oder sogenannte Skills
dann auch nutzen können.
Und das Ganze muss dann immer noch in Workflows.
Ich glaube, so dieses Magical Button
Thema, ich habe es ja gerade
schon mal angesprochen,
ist auch eines, wo wir immer gedacht haben
okay, ich
kann dann
eine KI vielleicht einfach instruieren
zu tun, was ich erledigt haben möchte.
Natürlich.
Aber auch in einem KI
basierten Unternehmen gibt es Prozesse
und gibt es Workflows, die ich abbilden muss.
Und ich muss mich oft ganz dediziert
dafür entscheiden, wo zum Beispiel
ein Mensch eine Rolle spielt
und wo und wie ein Agent integriert wird.
Und das ist wahnsinnig entscheiden.
Wenn wir darüber nachdenken,
wie wir eine agentische Content Supply Chain
aufbauen.
Und erst am Ende
kommt dann dieses tolle Interface,
mit dem ich einfach nur noch sprechen kann.
Ja,
noch mal ein bisschen Deep Dive
in diese einzelnen Themen.
Ich hatte so ein bisschen
über Kontext gesprochen.
Und wenn wir darüber nachdenken eine Marke
und ein Unternehmen
ist ja sehr viel mehr heute als nur zum Beispiel
ein Style galt
ja, ich hatte schon ein bisschen
über Briefings gesprochen,
aber alleine
wenn ich über Markenidentität nachdenke,
dann ist eine Marke
sind vielleicht irgendwelche Design
Guidelines die 200 Seiten Brand PDF,
wo drinsteht, welche Farben
und welche Abstände welche Logos ich benutze.
Aber es ist ja ein lebendes Ding,
das gewachsen ist, oft über Jahrzehnte
hinweg, mit Entscheidungen,
mit gewissen Partnern,
wo es immer mal wieder
E Mail Konversation gehabt.
Das sieht gut aus. Das Können wir das machen?
Das können wir nicht machen.
Das ist Information über Performance von Content.
Rot hat immer besser funktioniert
für uns als Blau.
Keine Ahnung warum,
aber wir wissen es einfach aus unseren Tests.
Und wenn wir uns überlegen,
dass es eben genau dieses Thema context.
Wie viel davon
eigentlich in so einem
Unternehmen begraben liegt,
dann ist es der Großteil,
der wirklich begraben liegt unter der Oberfläche.
Das, was sichtbar ist,
ich sage es mal zum Beispiel Brand Guidelines
beim Thema
Kontext
ist eigentlich nur die Spitze des Eisbergs.
Eigentlich liegt
viel mehr von dem, was wir so diese
nicht kodifizierte Mehrheit nennen.
Unter der Wasseroberfläche dort liegen.
Also dort liegt Wissen oft von Brand Managern,
die 2, 3, 4, 20 Jahre im Unternehmen waren
und wissen, was ich eigentlich aussagen möchte.
Dort
liegt Instinkt.
Dort liegt Charakter.
Dort liegen
die kleinsten Nuancen und Anpassungen,
die so eine Marke überhaupt erst in diesem.
Wir nennen es immer gerne den eig.
Owners zum Leben erwecken, wo ich einfach noch
herausstechen kann.
Ja,
diese Mehrheit dieses Contents,
der dort unten liegt,
den müssen wir unseren Agenten
auch zur Verfügung stellen
und das gehört auch zu diesem Thema Kontext.
Und das ist halt gar nicht so einfach.
Aber wenn wir
wirklich authentisch arbeiten möchten,
müssen wir uns Gedanken
machen, wie wir das tun können.
Weil erst dann
kann ich das Ganze in so einen Workflow gießen.
Wenn man sich das jetzt mal anschaut,
hier gibt es verschiedene Säulen,
die dargestellt sind.
Wenn wir,
wenn wir uns angucken,
was wir in GenStudio zum Beispiel machen können.
Das fängt ja schon bei Workflow und Planning an
und hier sieht man ganz schön hier
so die blauen Bobbel,
das sind die Agenten,
die roten Bobbel,
das sind die, die wir wirklich
die Tasks,
die wir den Menschen überlassen wollen.
Und wenn wir sagen, wir möchten einen Brief
erstellen, basierend auf irgendeiner Strategie,
dann muss ich Klar, es gibt eine Strategie.
Aber es gibt auch vielleicht
Entscheidungen, die außenrum passiert sind.
Und das muss ich
alles erstmal
in diese kontextbasierten Systeme einfüttern,
um so einen Workflow überhaupt zu ermöglichen.
Und man sieht, es gibt hier wahnsinnig
viele menschliche Touchpoints.
Das ist nicht nur human in the loop.
Das hier ist wirklich human-led
und an ganz
dedizierten Stellen
wurden dort Entscheidungen getroffen,
wo ich Agenten einsetzen kann,
um Content Erstellung zu beschleunigen
an den verschiedensten Stellen.
Das geht vom Planning über die Content
Produktion bis ins Asset Management.
Die Möglichkeiten, die ihr habt,
sind dort sehr, sehr, sehr zahlreich.
Und das ist das, was ich vorhin erwähnt hatte.
So wünschen wir es uns alle ein bisschen.
Ja, dass alle diese Themen
eigentlich zusammenkommen,
verschmelzen und verschwinden
hinter diesem einen Interface,
mit dem ich möglicherweise sprechen kann,
wenn ich das möchte.
Ja, ich glaube,
viele Menschen möchten auch
einfach noch tatsächlich einfach
per Tastatur interagieren.
Ich bin zum Beispiel
auch ein sehr visueller Mensch.
Ich spreche nicht mit meinen AI-Lösungen,
weil ich immer irgendwas brauche,
was ich anschauen kann.
Aber wenn wir diese ganzen Komponenten,
dieser Content Supply Chain, alles was wir haben,
unseren Kontext und seine Intelligence entlang
dieser Chain von Workflow, Planung und
Asset Management bis hin zu Ausspielung
hinter so einem Interface verstecken könnten.
Ich glaube, das wäre das,
wo wir alle gerne hin möchten.
Ja, und
während ich
jetzt viel
über diese Metaebene
und die Theorie gesprochen habe
und ihr sicher
heute auch schon viel gesehen habt,
was in diese Richtung abzielt,
freue ich mich jetzt
ein bisschen mehr aus der Praxis zu hören
von Laura und Molly,
wie das Ganze
dann auch wirklich in Action aussehen kann.
Ja, vielen Dank, Katie.
Gerne.
Wir schauen uns jetzt besonders in Action
drei Fokusthemen an und zwar ist das erste Thema,
wie wir
effektive Arbeitsabläufe
zwischen Mensch und KI Agent gestalten.
Das zweite Fokusthema wird, wie wir
die Produktion von Content skalieren,
aber gleichzeitig
die Markenqualität bewahren können.
Und das dritte Thema ist Strategien
zur Einbindung von KI Agenten
in bestehende Prozesse.
Und wir starten gleich
direkt mit dem ersten Thema, wie wir
effektive Arbeitsabläufe
zwischen Mensch und KI Agent gestalten.
Und hier haben wir noch mal was Katie auch
schon gesagt hat,
haben wir gerade gesehen
die Agenten gestützte Content Supply Chain,
also die Lieferkette von Content.
Und die Idee dahinter ist, dass wir die Prozesse
weder komplett
menschlich noch komplett mit KI Agenten lösen,
sondern es handelt sich um ein Zusammenspiel
zwischen Mensch und Agent,
wobei bei bestimmte Schritte im Workflow werden,
von Agenten übernommen
und andere vollständig von Menschen ausgeführt.
Und das bezeichnen wir eben
als dieses von Menschen geleitet
und durch Agenten beschleunigt.
Denn ich glaube,
wir alle wissen, wie lange
und aufwendig es sein kann,
in Unternehmen neue Prozesse einzuführen,
neue Abläufe,
neue Umstellungen auf Plattformen und.
Wir wollen diesen Prozess nicht stören.
Es geht.
Das Ziel ist quasi nicht KI Agenten
einzusetzen und
sofort alles neu zu gestalten und neu aufzulegen.
Natürlich kann das eine Strategie sein,
wenn das jetzt gerade der Wunsch ist,
wir müssen sowieso gerade neu starten,
dann setzen wir gleich alles neu auf.
Sondern unser Ansatz hier ist
Wir wollen die Einführung
in überschaubaren Schritten vornehmen.
Das heißt, ein Agent nach dem anderen.
Dieser Ansatz braucht kein Change Management,
denn jeder kann dort anfangen,
wo er oder sie gerade ist im Unternehmen, im Team
und entwickelt sich im eigenen Tempo weiter.
Und apropos Tempo:
Wer schon hier war, als die Musik gelaufen ist,
vorher noch eine Frage Gibt es Tänzer unter uns?
Tanzt jemand?
Ja.
Könnt ihr sagen, welche welcher Tanz
es war, zu dem man tanzen würde?
Zu der Musik, die gelaufen ist am Start?
Hat jemand eine Idee?
Ja,
fast.
Es ist der Tango.
Und das bringt mich auch dann gleich zu einer
schönen Brücke zu unserem Gast.
Molly. Hallo, Molly.
Servus.
Du bist Executive Creative Director
bei Territory in München.
Und du verantwortet
das kreative Produkt der Agentur.
Du entwickelst auch zusammen
mit dem Bertelsmann AI Hub Innovationsprojekte,
die weit über klassische
Kommunikation hinausgehen.
Und außerdem bist du Lehrbeauftragte
an der Ludwig-Maximilians-Universität
in München
und an der Hochschule
für Fernsehen und Film in München.
Da beschäftigst du dich
mit den Auswirkungen von Technologie
auf Kreativität und auf Kommunikation.
Und du als Kreativdirektorin?
Du sitzt ja dort, wo die Idee entsteht, wo so
das Herzstück der Kampagne geschmiedet wird.
Wie und wo nutzt ihr KI um
um einen Mehrwert zu bringen?
Genau.
Ich glaube, das ist genau das Stichwort Mehrwert.
Wir haben ja auch schon in den letzten Tagen
viel darüber philosophiert
und ich glaube, das ist das,
was man immer vorneweg stellen kann,
auch wenn es wahnsinnig lapidar klingt.
Aber ist tatsächlich wirklich dieser Gedanke
immer, immer bitte
auf gar keinen Fall
um KI Willen zu machen oder zu betreiben.
Da verfallen auch Organisationen
manchmal ganz gerne hinein in so eine Dynamik.
Und das macht natürlich keinen Sinn.
Und dementsprechend
Natürlich muss man sich immer erst
mal fragen warum.
Also was hätte ich denn gerne? Was ist mein Ziel?
Und wenn ich das habe, kann ich mir überlegen,
Welche technologische Lösung passt denn dazu?
Jedem Tiger seine Knochen, jedem Einsatzzweck
dementsprechend eben
seine technologische Lösung, die passt.
Und bei uns war dementsprechend natürlich
relativ klar,
weil wir, wie du es angesprochen hast,
wir sind eher vorne im Kreativprozess.
Das ist so ein bisschen
mein persönlicher Tanzbereich.
Alles, was
Strategie, Ideenfindung, Konzeption,
die eigentlich
kreative Ausgestaltung betrifft
und in dem Bereich,
was uns total wichtig zu überlegen können, nicht.
Auch gibt es nicht etwas,
was uns dabei helfen kann,
noch kreativer zu werden,
Also tatsächlich es vielleicht zu schaffen,
noch bessere,
noch bessere Ideen zu entwickeln,
weil wir immer so fantastische Ideen haben?
Nein, wir haben auch ganz oft
ganz schlechte Ideen.
Aber das war tatsächlich das Warum.
Dass wir gesagt haben
Hey, gibt es nicht
eine Möglichkeit, das noch zu unterstützen?
Und dementsprechend,
was wir gemacht haben, ist wir
nutzen das mittlerweile
natürlich auch,
haben
ein kleines multiagentisches KI-System gebaut.
Da können wir gleich noch drüber sprechen,
Warum ausgerechnet
multiagentisches KI-System und nicht was anderes.
Und zwar für ein Ding namens Tango.
Also dementsprechend.
Das war die Referenz zum Anfang.
Tanz. Was ist Tango?
Tango ist oder soll.
Im Idealfall, wenn es funktioniert.
Wenn man in der Zusammenarbeit mit dem Mensch
ist ein Tanzpartner für gute Ideen.
Das heißt,
ein bisschen Sparringspartner
für Kreative oder auch Unkreative.
Und was an Tango quasi nicht besonders ist.
Aber was Tango macht,
ist tatsächlich nahezu den ganzen Prozess von
fast ein ganzen Kreativprozess abzubilden,
bis hin zu zum Beispiel einem Storyboard
und dementsprechend was da mit drin ist ist.
Da ist natürlich auch ein Deep Research mit drin,
auch wieder Stichwort.
Deshalb macht er was Agentisches,
denn da gibt es eine
Phase, wo es darum geht,
mit Kreativtechniken zu experimentieren.
Also auch hier,
wir haben da relativ viel Stochastik drin
in dem Modell.
Es ist nicht vorhergesagt,
was hundertProzentig bei rauskommt
und dann aber natürlich
auch die der ganze Faktor.
Wie kriegen wir dann eigentlich so eine Idee,
wenn die denn da ist,
sei es
im Kopf von einem Menschen oder
sei es ein phantastischer Gedanke in einem LLM.
Wie kriegen wir es denn wahrnehmbar?
Also wie kriegen wir es
verschriftlicht, verbildlicht etc. pp.
Und auch da ist Tango quasi
mit am Start und hilft im Idealfall dabei,
ein Storyboard zu machen, was dann wiederum.
Produziert.
Werden kann oder produziert wird.
Und zwar komplett unabhängig davon, ob das dann
als Film voll AI, halb AI, non AI wird.
Genau. Also weil auch da
jedem Tiger seine Knochen, also jedem Storyboard
das Werkzeug in der Umsetzung, was ideal ist für
die Geschichte,
die Tonalität, die Bildwelt, die Beschaffenheit.
Und kannst du uns sagen, welcher Tanz?
Wenn wir jetzt wieder bei dem
bei der Metapher des Tanzes bleiben?
Wäre er ein KI Workflow
Und welcher Tanz wäre eher
ein agentisches System?
Ja.
Also wir haben
das glaube ich auch schon,
also heute auch ganz viel drüber gesprochen.
Natürlich sind die Grenzen sind fließend.
Also ganz viel Disclaimer schon mal vorneweg.
Wenn man sich aber so ein bisschen
die Grundbeschaffenheit nimmt,
nämlich tatsächlich
das ist, glaube ich, für mich so fundamental
wichtig
bei der Auswahl einer technologischen Lösung
für ein Ziel
ist tatsächlich
diese eigentlich
die Achse mit zwei Polen, nämlich einmal.
Das klingt dann immer so sehr
wissenschaftlich, ist es gar nicht.
Aber Determinismus
und Stochastik
und da glaube ich total wichtig
ist es nicht.
Das eine ist gut und das andere ist schlecht.
Das ist Quatsch.
Es kommt einfach nur immer drauf an,
wie sehr wird was besser,
wenn es exakt
nach einem exakt
vorgegebenen Prozess umgesetzt wird?
Oder wie sehr profitiert vielleicht ein Ergebnis
oder ein Ziel davon,
dass da Varianz im Prozess besteht?
Bzw dass along the way
tatsächlich noch Entscheidungen getroffen werden.
Der Tango wäre jetzt eher auf welcher Seite.
Der Tango ist tatsächlich genau in der Mitte
und wenn wir die Endpole nehmen,
wäre zum Beispiel
ein sehr deterministischer Workflow.
Wäre so etwas wie ein Paso, ein Paso Doble.
Viele Hände sind hochgegangen, das wäre jetzt
Standard Latein Tanz.
Fairerweise muss man dazu sagen.
Für alle, die den Tanz nicht kennen
es geht eher um die Charakteristik des Tanzes.
Das heißt, ein Paso
ist sehr herrisch, ein Paso ist total akkurat,
ist super korrekt.
Aber das ist ein paar so
die Charakteristik zumindest.
Das wäre für mich
so ein Note based Workflow, wo wir einfach sagen,
wir kennen den sauberen Prozess
und wissen, was am Ende rauskommen soll.
Andere Seite
wäre vielleicht eher so ein Salsa oder wenn wir
weggehen vom Standardtanz,
vielleicht sowas wie ein Contemporary,
wo man sagt
Hey, am Ende wird der sogar besser dadurch, dass
ihr habt es angesprochen beide Kontext,
also wie man sich fühlt, wie es die Audience,
wie ist das Umfeld,
das spielt mit rein was am Ende wirklich?
Oder wie dann in dem Fall zum Beispiel
eine Choreo wirklich umgesetzt wird.
Und das wäre für mich
der signifikante Unterschied,
wenn wir es mit stärker stochastischen Lösungen,
also stärker KI Agenten zu tun haben.
Super.
Dann schauen wir uns das noch mal aus der Adobe
Brille an!
Und wenn wir auf die Demo gehen
könnten, bitte.
Danke.
Denn Tango ist ein tolles Beispiel,
wie wir
so einen agentischen Workflow
in bestehende Arbeitsprozesse
im Unternehmen integrieren können,
sodass auch alle Kolleginnen
und Kollegen davon profitieren können.
Weil den Vorteil kriege ich ja erst,
wenn ich nicht nur Effizienz und Effektivität
der Arbeit bekomme,
sondern auch, wenn ich das meiste
aus den Tools, die ich habe, rausholen kann.
Und die Idee
hinter Mollys
Erzählung nennen wir bei Adobe AI Collaborators
und wir haben jetzt hier ein Beispielprojekt mit
sieben Aufgaben.
Wir sehen das jetzt hier
in unserem Projektmanagement Tool.
Das ist jetzt zum Beispiel hier Adobe Workfront
und ich habe hier
alle meine Aufgaben, die ich benötige
für das Projekt, eine neue Open Trail Kampagne.
Das heißt, in diesem Beispiel sind wir das
Marketing Team von der Marke TREQ.
Und in der Vergangenheit haben wir alle sieben
Schritte Kolleginnen oder Kollegen zugewiesen.
Und wo wir jetzt mit der Kollaboration
den Unterschied machen, ist,
dass wir bestimmte Aufgaben
eben an einen Agent übergeben können.
So in der Art Agent geht los, macht eine Aufgabe
autonom und kommt zurück,
wenn sie fertig ist, damit ich zum nächsten
Schritt weitergehen kann.
Und dabei können wir Adobe Agenten nutzen.
Oder Drittanbieter.
Oder ihr auch
eure eigenen,
die ihr zum Beispiel
wieder über MCP bereitstellen könnt.
Und Hier in Workfront
rufen wir diese Agenten dann lediglich auf.
Das heißt,
ich habe jetzt hier meinen Claude Agenten
und dem habe ich
die Aufgabe
des Projektverantwortlichen zugewiesen.
Das heißt,
der hat die individuelle Anweisung bekommen.
Halte mich über mein Team
im Zusammenhang mit den Prozess
Schritten hier auf dem Laufenden
und sobald es kritische Aktualisierungen gibt,
gib mir Bescheid.
Und unser Projektziel ist ja hier sehr simpel
Wir möchten eine neue Kampagne erstellen.
Das heißt, der Start meines Prozesses wäre
der Copilot Copywriter geht los und schreibt
Texte für die Landing Page und für Social Media.
Und danach bekommt zum Copyreview
mein Kollege James
diese Texte,
um sie zu verfeinern und zu überprüfen.
Und das spart uns im Ende zwei Stunden Zeit.
In dem konkreten Fall,
weil James ja nicht bei Null beginnen muss.
Danach übernimmt
Lindsay die
Kreation und Erstellung der Hero Assets,
also des Hauptcontents, der die Kampagne bildet
und all die Formate,
die Varianten in unterschiedlichen Sprachen,
noch mal in Grün, noch mal in Gelb
usw über die unterschiedlichen Kanäle.
Die übergeben wir dann wieder einen Agenten
und zwar Firefly Creative Production.
Denn das ermöglicht
es uns, dass Lindsay circa
drei Stunden Zeit spart,
weil sie diese repetitiven Aufgaben
nicht mehr selber machen muss,
sondern der KI Agent übernimmt jetzt
diese dutzenden,
hunderten oder tausenden
Variationen zu personalisieren.
Und meistens
finden die Kreativen
das sehr gut,
dass sie sich mehr auf das
Kreative fokussieren können
und nicht die Stunden an
repetativer Arbeit mitmachen.
Danach geht
die ganze Aufgabe zum Content Reviewer.
Der hat die Aufgabe diese skalierten Assets
auf die Brand Guidelines zu überprüfen.
Das heißt er wurde auch auf die Marke trainiert
und kann so im Review Feedback geben.
Das sehen wir jetzt hier
zum Beispiel auf der rechten Seite.
Und so können wir noch
mal unsere Kampagne um
bis zu drei Tage verkürzen.
In diesem Fall.
Danach wird die Website die Landing Page erstellt
vom AEM Site Optimizer
und zum Schluss bekommt unsere Kollegin Claire
die Aufgabe des finalen
Stakeholderreviews,
ob alles so passt, wie es sein soll.
Und so können wir diese Kampagne statt in vier
bis fünf Tagen in einem Arbeitstag erledigen.
Und wie können wir denn
eigentlich einen Agenten
in den Prozess einbinden?
Wir können hier gehen
auf unsere
Collaboration und klicken auf neuen Collaborator.
Und hier haben wir jetzt die Möglichkeit,
ihm Anweisungen zu geben,
Anweisungen zu verfassen.
Was soll er denn in meinem Auftrag tun?
Hier kann ich -
wir haben jetzt schon häufiger darüber gesprochen
- den Kontext geben
in Form von externen Datenquellen
zum Beispiel, die ich hier anbinden kann.
Genauso kann ich aber auch über API
andere Plattformen einbinden,
wenn ich möchte, dass er bestimmtes
Wissen mit hat.
Direkt und hier.
Zum Schluss gebe ich ihm die Erwartung mit.
Was soll der Agent im Rahmen
dieses Teils der Aufgabe erledigen?
Was erwarte ich als Endergebnis?
Und auch was soll er nicht tun?
Und so kann ich
quasi für jedes für jeden KI Agenten
in die Aufgaben ihm die Aufgaben geben,
die meiner Meinung
nach den größten Nutzen im Prozess bringen.
Können wir bitte zurück zu den Folien gehen?
Denn somit kommen wir zum Zweiten Thema,
wie wir die Contentproduktion skalieren
und dabei eben die Markenqualität bewahren.
Und du hast vorhin schon Einblicke gegeben,
wie ihr
KI als seinen kreativen Tanzpartner nutzt.
Nutzt sie denn auch KI im Produktiveinsatz?
Und hast du da ein konkretes Beispiel?
Genau. Machen wir auch.
Da gilt es ein bisschen das gleiche wie du.
Es kommt darauf an, was man tut
und dann entscheidet
man, was man dafür zur Hand nimmt.
Stichwort:
Es muss auch nicht immer agentisch sein.
Also wir haben natürlich,
auch wenn man sich das anguckt,
gerade im Bereich
eher Produktion, also wenn es beispielsweise
manchmal um,
ich will gar nicht sagen
kleiner, aber um gewisse Formate geht,
Social Assets etc.
pp.
Das ist zum Beispiel
genau sowas in die Richtung Sowas nicht
in die Richtung, Quatsch.
Und wenn
der Fall
ist, dass
wir da zum Beispiel sehr saubere Prozesse haben
und eben zum Beispiel total genau wissen,
es gibt ein Hero Asset oder
es gibt einen Key Visual
und das ist klar
und es gibt irgendwie auch der Output
am Ende ist klar.
Dann arbeiten wir zum Beispiel total oft
einfach mit Node based Workflows
oder auch mit Custom Models etc.
pp.
Wo man einfach
maximale Kontrolle hat,
irgendwie relativ klar ist.
Wie können wir sauberen Prozess abbilden
und das manchmal auch schon reicht manchmal.
Vielleicht hat man auch gar nicht
die Masse an Kontext
in jedem Anwendungsfall oder
man hat gar nicht die Möglichkeit
alles anzudocken etc. pp.
Dann ist so was super im ganzen Bereich.
Wenn es zum Beispiel um Research geht
oder in der Softwareentwicklung,
arbeiten wir ganz klar mit agentischen Lösungen.
Deep Research ist so ein bisschen
mein Lieblingsbeispiel.
Ehrlich gesagt, weil ich das so bildlich finde,
immer um dieses Grundphänomen,
dieser Achse des Determinismus, Stochastik
irgendwie zu verstehen.
Nur zu erklären,
dass eben natürlich ein Deep Research
sogar davon, der darf gar nicht festgelegt sein
von vorhinein, Das ist Quatsch.
Das kommt Quatsch bei raus.
Wenn ich jemand sage
screen bitte
diese zehn Webseiten nach XYZ,
werde ich ein Ergebnis kriegen.
Aber das ist so, hm.
das heißt,
ich gebe eigentlich keine Aufgabe,
sondern ich gebe ein Ziel.
Ja, und dann geht es eben
wie beim Research darum, auf dem Weg
immer wieder festzustellen,
auch so ein bisschen rum zu neandern und zu sagen
Ich gucke mal rechts
und links, stellt plötzlich fest
Ach so, das sollte ich mir auch noch anschauen.
Jetzt habe ich das verstanden.
So ein bisschen von Hölzchen,
von Hölzchen aufs Stöckchen.
Andersrum. Egal.
Du weißt, was ich meine
zu kommen
und das total guter Anwendungsfall ist, oder?
Finde ich
ein sehr bildhafter
Anwendungsfall, warum es Sinn machen kann,
dass Dinge nicht festgelegt sind
und bzw es sogar zwangsläufig nötig ist
für ein gutes Ergebnis, dass es nicht festgelegt
ist, vorher der Prozess.
Und das ist so Produktion eher aktuell
noch ganz oft auch mal einfach
Node based Workflows, Deep
Research Softwareentwicklung. Mit dem Ziel.
Genau.
Und Software mit Agenten und einer Aufgabe.
Genau das wäre glaube ich auch so ein bisschen,
wenn man so will.
Da hatten wir drüber gesprochen.
Dieser Unterschied in einem Satz, irgendwie,
dieser fundamentale Unterschied
wäre für mich
dieses Einem KI Workflow gebe ich eine Aufgabe,
einem agentischen System, gebe ich ein Ziel
und auch da wieder 1000 Disclaimer:
Es gibt Ausnahmen
usw und so, aber so von von der Baseline her ja.
Super,
jetzt habe ich natürlich meinen Clicker hier
liegen gelassen.
Genau
hier haben wir jetzt auch noch mal die Aufzählung
auch der Dinge, die Molly auch gesagt
hat, die alle in den
Kontext einer Brand reinkommen
und Katie hatte das ja schon angeschnitten.
Hier sehen wir es jetzt
nochmal in der Zusammenfassung
Was brauchen quasi Agenten
alles, damit sie auch für uns agieren können.
Also das beginnt mit den Creative Artefakten.
Was kann das sein?
Das können die Brand Kit sein beim Marketing.
Das sind zum Beispiel Kampagnen Personas.
Vielleicht habe ich Trade Marks.
Was waren die Ergebnisse
von vergangenen Kampagnen.
Diese Informationen braucht der Agent.
Auch unsere Designsysteme.
Wie schauen die Templates aus?
Oder auch Und das sehen wir jetzt
hier links oben auf dem Slide.
Welche Entscheidungen treffen wir beim Annehmen,
aber auch beim Ablehnen von Assets,
also in den Reviews?
Aus denen lernt der Agent dann selbst.
Und all diese Erkenntnisse und Artefakte
fließen eben in das Markenwissen
ein, um sicherzustellen,
dass das, was dann skaliert wird, von den Agenten
vertrauensvoll ist.
Und das bringt uns dann auch zu unserem dritten
und letzten Fokusthema.
Und zwar Strategien
zur Einbindung von KI Agenten
in die bestehende Prozesse.
Wie schafft ihr es denn,
dass die KI Agenten euch dabei helfen,
dass ihr in dem Kreativprozess
in die richtige Richtung lauft?
Also um beim Tanzbeispiel wieder zu bleiben,
dass der Tanz dann auch zum zum Lead passt.
Das was du gerade erwähnt hast auf dem Chart
die Decision Traces.
Das ist ein irre wichtiger Punkt.
Also Agenten sind total gute Feedbackgebende.
Und zwar auf der einen Seite genau.
Ganz akkurat,
wenn es um einzelne Assets geht
und bestimmte Kriterien
sind, die alle erfüllt sind.
Da alles genau
so wie es sitzen muss und sind aber auch genauso
gute Feedbackgebende
auch weiter vorne im Kreativprozess.
Das ist das, wo wir ganz viel damit arbeiten.
Und das ist so ein bisschen
das Cluster Interactive Persona.
Man kann das so ein bisschen zusammenfassen mit
das Strategiepapier zum Leben zu erwecken.
Um es etwas blumiger auszudrücken.
Bedeutet in dem Fall
einfach auch in einem anderen Interface
zu denken.
Heißt für den Kreativprozess ganz konkret
Bei der Ideenfindung und
auch beim Gegencheck passt das jetzt eigentlich?
Passt es wirklich zu der Marke?
Passt es wirklich zu dem Produkt?
Passt es wirklich zur Tonalität?
Und vor allen Dingen passt es zu
der Zielgruppe, die ich damit erreichen will?
Schlage ich halt nicht mehr auf Seite 380.
Das Strategiepapier nach -
Ich übertreibe jetzt ein bisschen -
sondern können wir im Prozess tatsächlich
uns mit dem Strategiepapier unterhalten?
Das heißt,
wir können in dem Fall mit Jule sprechen.
Jule und Milan,
das sind zum Beispiel
zwei Personen
aus einem größeren Getränkehersteller aus
dem Gensbereich
und können die fragen
und können uns mit denen unterhalten.
Das heißt,
du kannst Jule und Milo anrufen und sagen Du.
Also, ich habe eine Frage, was denkst du. Dazu?
Genau sagen, helfen zu.
Eigentlich findest du das cool.
Findest du das blöd?
Dann sehen wir so
Was interessiert dich eigentlich so.
Und die antworten dir
dann basierend auf den Training
des Strategie Papiers? Exakt. Genau.
Also die haben eben
alles integriert, was das Strategiepapier weiß.
Plus ein bisschen Ex.
Und dadurch
entsteht eine Interaktion,
die total hilfreich sein kann
für einen Kreativprozess.
Und natürlich auch
da hatten wir es auch schon drüber.
Es heißt auch nicht,
dass alles die fundamentale Wahrheit
ist, was dabei rauskommt.
Aber genauso wenig,
wie es
auch nicht
die fundamentale Wahrheit sein muss,
was in dem Strategiepapier steht.
Das heißt,
natürlich muss man das dann immer noch
bewerten, erarbeiten.
Human in the Loop,
ihr habt es schon angesprochen.
Super. Vielen Dank, Molly.
Dann.
Katie, darf ich dich auch wieder zu uns bitten?
Hast du vielleicht noch eine abschließende Frage
an Molly?
Ja, super spannend.
Ich hätte tatsächlich noch eine Frage,
Molly, wenn ich sie dir stellen darf.
So eine Zwei Satz Antwort.
Habt ihr denn schon das nächste Projekt,
das nach dem nächsten Tanz benannt
wird, auf der Agenda? Ja, ja,
tatsächlich.
Der Quickstepp.
Der ist,
Was die gedankliche Skizze angeht,
steht der und mit dem Kollegen zusammen.
Gibt es da eine eine Idee dafür?
Und das zweite
möchte ich einfach persönlich in Slowfox
hätte ich auch ganz gerne noch.
Und natürlich geht es darum, was ich will,
was uns nützt. Aber ja, QuickStepp und Slowfox.
Das heißt
der Tango wird dann ergänzt
durch Quickstepp und zwar sehr gut.
Ich sehe schon,
du bist eher die Standardtänzerin.
Ja,
vielen, vielen lieben Dank, Molly.
Vielen, vielen, lieben Dank, Laura.
Bevor wir jetzt gleich ins Neue überleiten
das heißt,
ihr dürft euch gerne schon
mal eure Fragen überlegen.
Noch mal ganz kurze
Zusammenfassung von meiner Seite.
Ich glaube, wir haben jetzt auch noch mal
ganz schön gehört,
diese Evolution der Supply Chain,
die hört nicht auf.
Es wird nach wie vor Workflows geben,
wo ganz fundamentale Prozesse abgebildet
sind, die auch weiterhin
deterministisch abgebildet werden.
Aber wir befinden uns wirklich auf dieser Reise
auch in die Accelerated
Content Supply Chain,
wo wir uns alle überlegen müssen
Hey, wie können wir Agenten
zusammen mit Menschen bringen,
um das zu erreichen, was wir erreichen wollen?
Und zwar
diesen Contenthunger,
sage ich jetzt mal so, mit dem wir
die Session begonnen haben
nachzukommen und diesen Hunger zu stillen.
Und ich glaube,
ihr habt
ja hoffentlich heute
auch schon in der Keynote
in den Vorträgen auf der Mainstage gesehen.
Mit Adobe
GenStudio versuchen
wir alle diese Konzepte zu vereinen.
Wir versuchen Menschen zusammenzubringen
mit Agenten, mit Workflows,
mit dieser Intelligenz, mit kontinuierlich
lernenden Systemen,
die diesen ganzen Kontext,
diesen lebenden Kontext unter einen Hut bringen
und am Ende des Tages
alles im Sinne der Skalierung von Content,
der in Einheit geht,
mit Qualität, mit Markenkonformität und mit dem,
was Sie aber auch menschlich
und mit den Mitarbeitern
und Mitarbeiterinnen
in unseren Unternehmen erreichen wollen.
Damit sind wir am Ende angekommen.
Ich danke euch ganz recht
herzlich für eure Aufmerksamkeit.
Ich wünsche euch noch einen
wunderschönen Nachmittag
und freue mich, euch
beim nächsten Event wieder dabei zu haben.
Danke schön. Danke euch! Schönen Nachmittag.
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Die Session beleuchtet die Skalierung der Content-Produktion von Volumen zu Markenwert durch einen 'human-led, agent-accelerated' Ansatz. Aktuelle Content-Nachfrage wird durch veränderte Konsumgewohnheiten, Personalisierungsbedarf und die Notwendigkeit ständiger Aktualisierungen in neuen Kanälen getrieben. Der Aufbau einer solchen Content Supply Chain erfordert die Bereitstellung von umfassendem Kontext (Markenwissen, Daten), dessen Transformation in intelligente, handlungsfähige Formate sowie die Integration in definierte Workflows mit menschlicher Aufsicht. Praktische Beispiele zeigen, wie Adobe GenStudio und 'AI Collaborators' in Workfront repetitive Aufgaben an KI-Agenten übergeben, um Kampagnenzeiten drastisch zu verkürzen. Das multi-agentische KI-System 'Tango' von Territory unterstützt den kreativen Prozess, während 'Interactive Personas' als strategische Feedbackgeber agieren. Es wird betont, dass ein KI-Workflow eine Aufgabe ausführt, während ein agentisches System ein Ziel verfolgt, was den Unterschied zwischen deterministischen und stochastischen Prozessen hervorhebt. Ziel ist es, menschliche Kreativität mit agentischer Beschleunigung zu vereinen, um qualitativ hochwertigen und markenkonformen Content zu skalieren.
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