Gozney Dome Holz - Lohnt sich der Aufwand?
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Den Gosny Dome habe ich mittlerweile
seit über zwei Jahren. Ich habe schon
richtig viele Pizzen in dem Ofen
gebacken und immer Freude damit gehabt.
Eine Sache habe ich aber noch nie
ausprobiert und zwar das Backen mit
Holz. Ob das wirklich gut funktioniert,
finden wir heute gemeinsam heraus. Ich
wünsche euch ganz viel Spaß. Let's go.
Bevor wir den Ofen mit Holz befeuern,
müssen wir den Ofen erstmal in den
Holzbefeuerungsmodus bringen. Dazu muss
man hier einfach diesen Ring entfernen.
Auf der linken Seite ist die Gaszufuhr
und dann ist hier auch noch so ein Puck.
Kannst gerne mal näher kommen, Erik.
Dann kann ich auch noch mal zeigen, ne?
Wir haben hier so ein ähm Stein, den
müssen wir hier entnehmen und dann hier
rüber auf die andere Seite abdichten das
Ganze. Dann ist hier auch noch so ein
Sieb, sage ich mal, ist glaube ich dafür
da, dass keine größeren Holzstücke dann
in die Luftzufuhr fallen, denn die ganze
Geschichte kommt jetzt hierher einfach
rein.
Bum. Und damit sind wir eigentlich auch
schon ready to go. Ich habe gestern noch
Holz vorbereitet. Grüße geht raus an
dieser Stelle an mein Daddy. Und zwar
ist es so, dass ich grundsätzlich für
das Backen mit Holz, egal in welchen
Ofen, immer Hartholz empfehle, immer
Eiche Buche oder in diesem Fall habe
ich, einfach weil Hartholz nicht so sehr
spritzt, wie z.B. so ein weiches Holz
hier, so ein Fichtenholz z.B. das
spritzt, ne? Also spritzt, bedeutet das
Splitter vom Holz, also wenn das
verbrennt, entstehen Splitter und
dadurch könnten praktisch Splitter auf
der Pizza landen. Das möchten wir
natürlich nicht haben. Zum aufheizen
können wir aber tatsächlich dieses
Fichtenholz nehmen. Ich baue mir aus
diesem weichen Holz hier immer so ein
kleines Türmchen. Zack, zack, zack, bum.
Syice in Lovely. Und dann empfehle ich
grundsätzlich immer naturbelassene
Anzüer zu nehmen. Es gibt ja diese
weißen, diese hemischen. Möchte ich aber
nicht im Pizzaofen haben bzw. Weise dann
auch nicht irgendwelche Rückstände, die
sich dann da irgendwie bilden können.
Von daher empfehle ich immer solche zu
nehmen, die einfach etwas aufzwirbeln,
dann brennen die tatsächlich schneller,
anzünden die ganze Geschichte und dann
einfach hierher gehen.
Rein damit.
Wichtig ist immer zu beachten, ähm keine
zu großen Holzstücke am Anfang nehmen,
einfach weil, ähm, wenn die zu groß
sind, ist die Raucherentwicklung viel
stärker und wir möchten ja tatsächlich,
dass viel Sauerstoff in die ganze
Geschichte rankommt, so dass sich der
Ofen schnell aufheizt. Auch mache ich
das Feuer direkt in der Mitte, ähnlich
wie im authentischen Kuppelofen. Beim
Unicaro 16 z.B. haben wir hinten so eine
Luke. Vielleicht kannst du da er gerne
an dieser Stelle was einblenden. Hier
ist es aber so, dass wir den Stein
erstmal richtig auf Temperatur bringen
müssen. Von daher glaube ich, dass es
sinnvoll ist, in der Mitte das Feuer zu
machen. Wenn das Holz dann einmal
richtig eingefangen hat zu brennen, dann
könnt ihr Stück für Stück Holz
nachlegen.
Wichtig ist zu beachten, einfach die
Flammen nicht zu überladen, keine zu
großen Stücke, ne? Wie schon gesagt,
geil. Ich lieb es, Freunde. Lasst du an
dieser Stelle gerne mal einfach einen
Daumen nach oben da. Wir haben -5°, die
Erik hinter der Kamera ist auch am
frieren, aber es macht Spaß. Wir machen
es gerne und spätestens noch 10 Minuten,
wenn der Ofen auf Betriebstemperatur ist
oder je nachdem, müssen wir auch
nachmessen.
Dann wird's n schön warm und Glühwall
wäre jetzt geil, aber ist noch ein
bisschen zu früh oder
ein bisschen zu früh. Ja,
das haben wir jetzt 10 Uhr. D machen wir
so Feierabend. Ich habe vergessen das
Thermometer anzumachen. Gucken wir mal
wie genau das ist. 65°. Das integrierte
Thermometer mst ja nicht die
Steintemperatur, sondern die
Umgebungstemperatur. Von daher empfehle
ich immer so einen Infrarhermometer zu
nehmen, einfach um da auf der sicheren
Seite zu sein, denn ich backe meine
Pizzen immer so bei 410 bis 430° ist für
mich persönlich die beste Temperatur und
ja äh um die perfekte Pizza zu backen.
Hört ihr dieses Knistern?
Genau das möchten wir nicht haben. Also
zum Vorheizen, zum Aufheizen ist das
Weiche Holz richtig richtig gut. Aber
später, wenn wir dann die Pizza backen,
dann empfehle ich definitiv hart Holz,
denn diese ganzen Funken würden einfach
nur auf der Pizza landen. So, wir haben
nach ca. 15, 20 Minuten eine Temperatur
von ca. 430° erreicht. Das heißt, jetzt
können wir die Glut auf die rechte Seite
schieben. Schaut mal hier. Dazu gehe ich
hier einfach mit meiner Bürste her und
schiebe das so wie im authentischen
Kuppelofen einfach mal auf die Seite.
Meine Bürste Heiligs Blechle.
Alrighty. Wir haben jetzt ein richtig
schönes Glutbett erreicht. Das heißt,
wir sind ready to go. Ich habe hier
richtig schöne Teiglänge vorbereitet.
Das ist das 48 Stunden Pizzateagrezept.
Wie das Rezept geht, findet ihr hier
oben. Auf alle Fälle beginnen wir so wie
immer Freunde, damit Seola auf der
Arbeitsplatte zu verteilen. Ihr kennt's
Semola ist sozusagen eine Trennschicht
zwischen Haut und Teig. Das setzen wir
in den schönen Haufen und verteilen dann
noch etwas Semoler hier an die
Verbindungspunkte
des Teiglings.
Dann nehme ich hier meinen flexiblen
Teigspachtel.
Einmal, zweimal, dreimal.
viermal. Jetzt gehen wir mit
Selbstbewusstsein unter den Teigling
raus und direkt hier dann auf das
Semolabett. Den Teigling zwei, dreimal
darin wenden,
rund ausrichten
und dann können wir die Luft von unten
nach oben in den Rand drücken. Zack,
zack, zack, zack, zack, zack, zack,
zack, zack, zack, zack, zack. Wenden und
wiederholen.
Oh, der Teig fühlt sich richtig gut an.
den Teig auf den Handrücken legen,
Semolat zur Seite schieben und unter
Rotieren ausbreiten. Die Schwerkraft
erledigt den Job und ein paar
Umdrehungen später haben wir eine
perfekte Pizzabase, die wir jetzt
belegen können. An dieser Stelle würde
ich jetzt etwas Holz auf die Glut legen,
denn es reicht ja nicht nur aus, eine
schöne Steintemperatur zu haben. Wir
benötigen auch Oberhitze, damit die
Toppings gut gebacken werden. Deshalb
vorab einfach hier ein schönes dünnes
Stück Holz drauf legen, damit wir eine
schöne rollende Flamme haben. Weiter
geht's mit einer leckeren Sanmazano
Tomatensoße.
Parmigan,
Parmigano,
Fiordilatte Mozzarella
und weil ich es liebe, eine richtig
schöne pikante Salami. So, das Holz hat
Feuer gefangen. Ich würde jetzt
tatsächlich gerne hier mit dem 33 cm
Schieber die Pizza backen, aber ich habe
festgestellt, dadurch, dass wir auf der
rechten Seite die Glut haben, hat sich
die Backfläche verkleinert. Deshalb muss
ich hier mit der 30 cm Schaufel
rangehen. Ja, manch muss man einfach
bisschen flexibel sein. Da kommt
trotzdem etwas Seemola drauf und dann
unter die Pizza.
Super Lovely. Noch ein bisschen
ausrichten hier. Zack,
zack, zack. Ich habe den Rand jetzt
bewusst nicht so dick gemacht, einfach
weil dadurch, dass wir eine 30 cm Pizza
haben, würde der im Verhältnis zur Pizza
sehr
dick aussehen. Das möchte ich einfach
nicht. Auf alle Fälle sind wir jetzt
ready to go. So, ich bin jetzt echt
gespannt, was passiert. Müssen das ganze
linkslastig einschießen.
Bum.
Und jetzt hoffen wir mal auf das Beste.
Ich bin schon echt gespannt. Wie gesagt,
ich habe hier noch nie mit Holz
gebacken. Von daher ist das so ein
bisschen ja experimentell oder
experimentell das Video heißt
experimentell, glaube ich. Ja,
experimentell.
So, jetzt bilden sich auf der Seite
schon die ersten Röstaromen. Ich hoffe,
dass man das sehen kann. Das heiß
Turning Peeler Hitzen. So, jetzt gehen
wir hier vorsichtig unter die Pizza und
rotieren das Ganze mal.
Weg von der Flamme. Ist die andere Seite
anbacken. Wir sind jetzt natürlich auch
etwas vom Platz begrenzt.
Gut auf geht die schon mal oder Erik?
Ja, sieht schön aus.
Wahnsinn.
So, ich glaube die Pizza scheint fertig
zu sein, sonst wird mir die zu dunkel.
Aber fürs erste kann sich doch sehen
lassen, oder?
Sieht geil aus. Ja,
so was mir auf alle Fälle direkt
auffällt, der Rand bzw. We die
Süßbläschen sind schneller schwarz
geworden, bevor der Rand perfekt
gebacken ist. Schaut mal hier, wir haben
hier noch relativ viele weiße Stellen.
Auch hier unten haben wir relativ viele
weiße Stellen. Also, das ist jetzt
tatsächlich nicht perfekt gebacken, aber
das sind nu. Ich sag mal so, jemand der
relativ neu im Pizza Game ist, das
Ergebnis ist sehr, sehr, sehr
zufriedenstellen. Hat auch gut
funktioniert. Ich würde aber trotzdem
noch gerne einen zweiten Test machen.
[musik]
[musik]
Pizza Nummer 2. Ich finde, die ist
optisch tatsächlich ein bisschen besser
geworden, was mir aber auch aufgefallen
ist. Und zwar ist es so, ich backe immer
bei 410 bis 430°, kann dann aber, wenn
ich mit Gas backe, die Temperatur ganz
einfach hier steuern. Egal in welchem
Gasofen hier ist es tatsächlich so, dass
ich wenn ich Holz nachlege und sehr viel
Glut habe, sehr viel Oberhitze habe, von
daher wird der Boden leider nicht so gut
angebacken, wie man es sonst so kennt.
Also ist für mich tatsächlich nicht
perfekt. Pizza wird man natürlich
trotzdem essen können. Von daher würde
ich tatsächlich hier sogar auf 440 450°
Steintemperatur gehen. Dann ist die
Pizza wahrscheinlich nur 60 Sekunden im
Ofen. Aber es wird natürlich deutlich
stressiger zu backen. Jetzt schneiden
wir die Pizza natürlich noch an. Ich bin
schon sehr gespannt, wie die Struktur
des Teiges ist. Ja, Mann, richtig gut.
Schau mal hier,
richtig geil. Der Teig duftet auch sehr
gut. Aber bevor ich jetzt probiere,
Erik, du darfst es gerne mal probieren,
weil es gibt ja viele Leute, die sagen,
man schmeckt auf jeden Fall den
Unterschied, wenn die Pizza im Holzofen
gebacken wurde. Ich für mich persönlich
sage, man schmeckt gar keinen
Unterschied, einfach weil die Pizza viel
zu kurz im Ofen ist. Wenn ich hier z.B.
auf Grill Sparips oder ein Pull Pork
oder Beef Brisket mache, dann habe ich
da richtig viel Rauch drin. Das bleibt
aber stundenlang da drin. Das heißt, das
Lebensmittel oder die Lebensmittel
können Rauch annehmen, aber die Pizza
ist einfach viel zu kurz drin. Wir haben
hier einen krassen Durchzug, meiner
Meinung nach schmeckt man da nichts
raus. Aber Erik, du das gerne mal
probieren.
Da bin ich mal gespannt. So.
Ja, ehrlich bewerten. Okay.
Fatte Mozzarella.
Jetzt gehen mal in dich rein. Denk mal
an die Pizzen, die du bisher gegessen
hast. Und jetzt an die Holzofenpizza.
Ich würde schon irgendwie sagen, die
schmecken ein bisschen
aber nicht nach Rauch. Also jetzt nicht
rauchig oder so.
Vielleicht ist da noch, guck mal, hier
ist bisschen Asche am Boden. Vielleicht
sch
irgendwie irgendwie
schmeckt es jetzt wirklich anders.
Ja, okay. Jetzt muss ich selber noch mal
probieren
irgendwie schon. Ja,
du veräppelst mich doch, Erik,
weiß mal genau am Rand rein.
Schmeckt kein Unterschied.
Ich finde schon irgendwie ein bisschen
echt.
Aber vielleicht liegt es auch an den
schwarzen ähmchen oder so. Aber rauch
und verkohlt ist was anderes.
Ja. Ja, wie gesagt, es schmeckt auch
nicht wirklich rauchig, sondern es
schmeckt halt anders irgendwie, aber
auch nur minimal, finde ich.
Okay. Ihr könnt ja mal gerne an dieser
Stelle in die Kommentare reinschreiben,
wenn ihr schon mal mit Holz gebacken
habt. Schmeckt dir wirklich einen
Unterschied? Würd mich mal bren brennend
interessieren, oder?
Ah ja, schon.
Ja, es hat auf jeden Fall viel Spaß
gemacht im Dome mit Holz zu backen. Ist
echt was cooles, vor allem ja, mit der
offenen Flamme. Aber ich muss schon
ehrlich sagen, es ist schon ordentlich
stressig. Man muss ständig gucken, passt
die Steintemperatur, haben wir eine
Oberhitze. Und wenn ich mir vorstelle,
das müsste ich machen, wenn ich viele
Leute da habe, dann ist das noch mal
stressiger. Von daher bevorzuge ich es
tatsächlich mehr mit Gas zu backen. Da
kann man einfach ganz bequem und vor
allem sauber ohne Asche ja eine Pizza
nach der anderen ballern. Ich hoffe
sehr, dass euch das Video gefallen hat.
Zeigt auch gerne mit einem Daumen nach
oben. Ich freue mich über einen Abo. Bis
zum nächsten Mal. Tschüssiü. M.
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Der Videoblogger testet zum ersten Mal das Backen von Pizza mit Holz in seinem Gosny Dome Ofen. Er zeigt, wie man den Ofen für die Holzbefeuerung umbaut, empfiehlt Hartholz für das Backen und Weichholz zum Anheizen, und erklärt die richtige Anzündmethode. Er erreicht eine Temperatur von 430°C, schiebt die Glut beiseite und backt eine Pizza. Obwohl der Rand stellenweise schnell braun wird, ist der Boden nicht immer perfekt gebacken, was der Blogger auf die hohe Oberhitze zurückführt. Er schlägt vor, die Steintemperatur für Holzbefeuerung auf 440-450°C zu erhöhen. Beim Geschmackstest bemerkt er persönlich keinen Unterschied zu Gasöfen, während sein Kollege Erik einen minimalen, nicht rauchigen Unterschied wahrnimmt. Abschließend findet der Blogger das Holzbacken zwar cool, aber auch stressig und bevorzugt Gas für Bequemlichkeit und Sauberkeit.
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