sad books | books that will make you cry 💌
787 segments
Hallo und herzlich willkommen zu meinem
neuen Video. Wenn ihr auf der Suche nach
traurigen und sehr emotionalen Büchern
seid, ist das euer Video. Ich liebe ja
Geschichten, die mich sehr, sehr
bewegen. Das ist dann vielleicht nicht
immer das schönste Leseerlebnis, aber
ich finde das ganz toll, wenn die
Geschichten es schaffen, mich so sehr
mitzunehmen. Und ich glaube, genau,
deswegen mag ich traurige Geschichten so
gern. Dafür bin ich vielleicht auch
nicht immer in der Stimmung, weil manche
dieser Bücher wirklich so traurig sind,
dass ich danach erstmal dachte, okay,
jetzt mal kurz eine Pause vielleicht,
aber trotzdem kann ich die Bücher nur
empfehlen, wenn man denn gerade Lust
darauf hat. Und auch hier habe ich
wieder geschaut, dass das gut
verschiedene Bücher und Geschichten
sind. Ich fange mal mit Open Water an.
Das habe ich vor ein paar Tagen erst
beendet. Es geht hier um zwei junge
schwarze Menschen, die beide in London
leben, ähm ein Stipendium bekommen haben
und sich aber nicht ganz dazugehörig
fühlen. Die beiden lernen sich kennen,
sie sind beide Künstler. Er ist
Fotograf, sie ist Tänzerin und die
beiden fühlen sich sofort zueinander
hingezogen und lernen sich kennen,
verlieben sich und es fühlt sich nach
ganz ganz großen Emotionen an. Die
beiden haben auch das Gefühl, dass sie
in der Gesellschaft oft abgelehnt werden
und stellt sich die Frage, ob ihre Liebe
trotz so viel Angst und Gewalt bestehen
kann und so nah mitzuerleben oder so
tief in die Gedanken der Protagonisten
eintauchen zu können und damit ihre
Gedanken kennenzulernen, ihre Sorgen
kennenzulernen und auch einen Einblick
in ihren Alltag zu bekommen als schwarze
Person oder einen Einblick in ihrer
Realität. als schwarze Person ist sehr
sehr emotional und auch wie sich das auf
die Beziehung der beiden auswirkt. Mir
hat das richtig gut gefallen. Ich mochte
die Atmosphäre, ich fand die Charaktere
super spannend. Die Geschichte hat sich
für mich sehr roh angefühlt, was ich
immer total gern mag. Also das ist auf
jeden Fall eine ganz große Empfehlung
und es ist auch relativ kurz. Ich habe
das auch, glaube ich, innerhalb von zwei
Tagen gelesen. 145 Seiten hat das und
jede davon
ist sehr, sehr schön teilweise, aber
immer sehr bewegend würde ich sagen. Con
und Maryanne sind natürlich vertreten.
Normal People kann ich nur empfehlen.
Ich werde das Buch auch bald noch mal
lesen zum was ist es dann, das vierte
oder fünfte Mal und ich freue mich schon
sehr. Auf jeden Fall geht es um Connor
und Maryanne. Die beiden wachsen in
einer klein irischen Stadt auf, führen
aber sehr unterschiedliche Leben.
Connell ist in der Schule sehr beliebt,
Maryanne ist eher die Außenseiterin und
Connels Mutter arbeitet aber für Marians
Familie. Dadurch kennen die beiden sich
oder begegnen sich zumindest öfter und
da entsteht in ein Gespräch, was so dem
Beginn ihrer Freundschaft, ihrer
Beziehung markiert und ich finde, dass
das schon traurig ist. oder sehr
emotional, weil wir die beiden über so
viele Jahre hinweg auch begleiten und
diese Beziehung begleiten und die Höhen
und Tiefen miterleben. Es ist so
interessant, dass diese Beziehung auch
wie sehr die schwankt, dass es mal
Freundschaft ist, dass die beiden dann
diese romantischen Gefühle aber nicht
leugnen können und dass so viele Dinge
in ihren jeweiligen Leben passieren, die
sie teilweise auseinanderreißen und
trotzdem finden die beiden immer ihren
Weg zueinander zurück. Dann finde ich
aber auch, dass dieser Punkt der Trauer
oder tiefgreifenden Emotionen auch ein
bisschen daher kommt, wie die beiden
miteinander umgehen. Ich finde zum
Großteil, vor allem jetzt am Anfang, wie
Conel mit Maryanne umgeht, aber auch
wenn man sich die Protagonisten
allein anschaut, also mit was für
Problemen Conel zu kämpfen hat, was
diese ganzen Entwicklungen in seinem
Leben in ihm auslösen und das wie
verloren er sich teilweise fühlt. Aber
auch Maryne, wenn wir uns nur auf sie
fokussieren. Also ich wirklich, ich mag
das so so gern eins meiner
Lieblingsbücher. Ich habe es auch
ordentlich annotiert und ich freue mich
so sehr das noch mal zu lesen, obwohl
ich alles von Celloni sehr bewegend auf
eine Weise finde, weil ich das Gefühl
habe, dass das sehr, dass die Bücher
immer Themen ansprechen, die
sehr nachvollziehbar sind, die aber auch
auf eine Weise behandelt werden, die
sich sehr auch wie bei Open Water, das
habe ich glaube ich auch in irgendeinem
Reading Vlog mit Cunis Schreib ein
bisschen verglichen, dass sich das so
sehr roh und sehr echt anfühlt und sehr
Die Charaktere fühlen sich auch sehr
nahbar vielleicht an und deswegen lohnt
sich das auf jeden Fall. Auch bei
1000strahlende Sonnen ist das Lesen noch
nicht allzu lange her. Ich habe das als
Hörbuch gehört, war da teilweise, ich
hatte Tränen in den Augen, aber hätte
ich das gelesen, hätte ich zu 100%
geweint, weil das Lesen für mich immer
noch mal mehr Involviertheit bedeutet.
Ich habe das Gefühl, dass ich da noch
tiefer in der Geschichte drin stecke und
das ist manchmal beim Hören nicht so,
aber selbst das Hören war schon eine
Menge emotional. Die atemberaubende und
ergreifende Geschichte zweier Frauen in
Afghanistan, deren Freundschaft alle
Noten und Unterdrückung überwindet. Wir
begleiten hier zuerst Mariam, wie sie
aufwächst und wie sich ihr Leben durch
einen schweren Schicksalsschlag von dem
einen auf den anderen Tag komplett
verändert. Und was diese Veränderung für
sie bedeutet, ist super schwer zu lesen,
finde ich, weil wir da auch teilweise
Szenen haben,
die wirklich wirklich schrecklich sind.
Man kann nicht anders als Mitgefühl zu
haben. Und wenn dann aber noch die
Realisation hinzukommt, dass das die
Realität für viele Frauen ist, finde ich
das noch viel schlimmer, weil das auch
ein Gefühl der Hilflosigkeit irgendwie
auslöst. Und wie gesagt, am Anfang
begleiten wir Mariam und dann tritt als
zweite Protagonistin noch Laila auf und
auch
ihr Schicksal, ihr Leben und alles, was
sie zu
Mariam und ihrem ehemann Rashid geführt
hat, ist schon schrecklich. Und was ihr
dann noch weiter wiederfährt,
das fand ich wirklich
nicht nur traurig. Ich glaube,
schrecklich beschreibt es ganz gut und
da passieren teilweise auch so viele
Dinge, dass man sich irgendwann denkt,
jetzt gibt es vielleicht kurz eine
Pause, vielleicht wird es jetzt ein
bisschen besser und dann kommt die
nächste Szene, wo man sich denkt, dass
das viel zu viel war. Und ich mochte
hier aber auch so gern den Aspekt der
Freundschaft oder die Beziehung zwischen
Mariam und Laila und wie das beginnt und
dass die Frauen eigentlich ineinander
jemanden finden könnten, jemanden haben
könnten, mit dem sie sich nicht nur
anfreunden, sondern mit dem sie gewisse
Situation oder für sie gefühlt das Leben
zusammen durchstehen können. Und
trotzdem beginnt das mit einer gewissen
Rivalität, die man irgendwo natürlich
nachvollziehen kann, aber auf der
anderen Seite wahrscheinlich als Leser
auch immer denkt, dass die beiden es
sich viel schwerer machen oder dass
beiden einfach in der anderen Person
oder mit der anderen Person auch ganz
viel gewinnen könnten und diese
Realisation kommt, aber es dauert und es
ist ein langer Weg. Aber wenn die beiden
sich dann noch weiter anfreunden und
diese Bindung zwischen den beiden wächst
und intensiver wird und tiefer geht, ist
das natürlich schön zu lesen, aber
trotzdem
gibt es diese schöne Freundschaft und
diese Verbindung und diese Freundschaft,
die sich eigentlich auch noch viel mehr
anfühlt und die beiden werden auch
gefühlt eigentlich zur Familie, aber
trotzdem existiert
existieren diese positiven Gefühle,
diese schöne Entwicklung innerhalb einer
wirklich grausamen Umgebung und das
macht das dann auch noch mal viel
bewegender und auch wie die Geschichte
sich entwickelt, wie sie ausgeht, das
hat mich wirklich wirklich mitgenommen
und ich war mir nach ein paar Seiten
eigentlich schon sehr sicher, dass das
ein absolutes Highlight wird. Ich höre
auch gerade von dem Autor Drachenläufer.
Ich bin da jetzt ungefähr bei der Hälfte
auch. Das gefällt mir sehr, sehr gut.
Ich denke, dass mir das am Ende trotzdem
besser gefallen wird. Trotzdem ist auch
Drachenläufer sehr emotional und
bewegend, aber ich wollte das jetzt hier
noch nicht mit reinnehmen, weil ich es
noch nicht beendet habe. Aber
1000strahende Sonnen ist wirklich
wirklich eine ganz große Empfehlung. Ich
glaube, wenn man an traurige Bücher
denkt oder an traurige Bücher, die man
so auf TikTok schon gesehen hat, dann
kommt A little Life eigentlich da sofort
in den Sinn zurecht, weil auch das
wirklich schrecklich ist. Wir begleiten
hier eine Freundesgruppe von, ich
glaube, vier Personen. Am Anfang sind
sie noch auf dem College und wir
begleiten sie so ein bisschen dabei, wie
sie ihren Weg suchen, ihren Weg gehen,
ihren Platz in der Gesellschaft finden.
Und im Mittelpunkt dieser Geschichte und
auch im Mittelpunkt der Freundesgruppe
steht Jude, der auch alle immer so
wieder ein bisschen zusammenzieht oder
der so der Mittelpunkt vielleicht der
Freundschaft ist, das Zentrum. Und auch
hier begleiten wir diese vier Personen
über sehr, sehr viele Jahre hinweg. Und
natürlich wird dann die Freundschaft
oder die Freundschaften werden
intensiver, gehen tiefer, alle lernen
sich noch besser kennen, aber wir
erleben dann nicht nur mit ihnen ihre
Gegenwart und Zukunft, sondern wir
erfahren auch immer mehr aus Judes
Vergangenheit und es wird je mehr wir
erfahren, desto schlimmer wird es
eigentlich. Also wirklich gefühlt alles,
was man sich so vorstellen kann,
passiert ihm und auch hier es häuft sich
immer mehr und wird wirklich immer
schrecklicher. Gewisse Szenen sind so
detailliert beschrieben, dass das
wirklich ein unangenehmes Lesen ist,
dass man sich unbefühlt, dass man das
vielleicht gar nicht weiterlesen möchte,
dass man eigentlich denkt, dass es nicht
schlimmer werden kann und dann kommt die
nächste Szene. Und so geht es immer
weiter und das ist wirklich so traurig.
Ich habe zwar eine Weile gebraucht, bis
ich drin war und ich habe mich auch ein
bisschen gefragt, weil ich das
angefangen habe mit dem Gedanken, dass
ich Lust habe auf ein trauriges Buch und
dafür hat das schon glaube ich, also für
mich ein bisschen gedauert, bis diese
Emotion dann auch aufkam. Aber am Ende
war ich ganz überfordert damit gefühlt,
weil es weil sich das so groß und
schrecklich angefühlt hat und das Buch
wird ja häufig auch dafür kritisiert,
dass das so ein bisschen wirkt, als
hätte man ganz viel Trauma genommen und
einfach auf einen Haufen geschmissen.
Und auch wenn sich das für mich nicht so
angefühlt hat und ich dieses Buch
unfassbar
toll finde und das Lesen
auf eine Weise sehr gemocht habe, kann
ich die Kritik schon verstehen und
nachvollziehen. Und ich finde, dass auch
das ein Buch ist, also viele oder einige
auf der Liste, aber ich finde vor allem
bei dem hier, dass man vielleicht sich
da auch ein bisschen vorher mit den
Themen beschäftigen sollte, die hier so
aufkommen, weil das einfach so bildlich
alles beschrieben ist und dass man da
einfach vielleicht sicher gehen sollte,
ob man das gerade lesen möchte und lesen
kann. Wie gesagt, das ist natürlich
irgendwie bei allen Büchern so, aber ich
finde z.B. bei Open Water oder auch bei
Normal People, dass das nicht so
intensiv ist, als jetzt z.B. bei Little
Life oder auch bei ein paar anderen
Büchern, die noch kommen. Ich habe auch
hier ordentlich annotiert. Ich würde das
super gerne noch mal lesen, aber ich
weiß nicht, ob ich mir das noch mal
antun möchte und deswegen steht das Buch
seit einigen Jahren nur einmal gelesen
im Regal, obwohl ich eigentlich Lust auf
ein zweites Lesen hätte. Ich weiß nicht,
ob ich das mache. Ich würde ja fast
sagen, dass ich nicht glaube, dass das
passiert. Es ist ein dickes Buch, aber
dadurch hat man die Möglichkeit, die
Charaktere noch besser kennenzulernen,
noch tiefer einzutauchen, einzusteigen
in die ganzen Themen, in die ganzen
Hintergründe und das stärkt diese
Verbindung zu den Charakteren wirklich
extrem. Blue Sisters gehört auch zu
meinen Lieblingsbüchern und vor allem,
weil ich selbst die größte Schwester
bin, glaube ich, hat mich das so
unfassbar mitgenommen. Es geht hier um
vier Schwestern, Avery, Bonnie, Lucky
und Nicki und und alle vier sind
natürlich sehr unterschiedlich, haben
aber als Schwestern einfach eine sehr
besondere Beziehung zueinander und Nicki
verstirbt dann aber und das lässt die
anderen drei in einem Chaos aus Emotion
und Trauer zurück und das allein finde
ich schon schrecklich. Und dann begegnen
sich die drei aber nach einem Jahr
wieder, weil das Haus, in dem sie groß
geworden sind, verkauft werden soll. Und
das wollen sie nicht zulassen. Und die
Beziehung zwischen den dreien ist
vielleicht schon mein manchen Aspekten
schwierig, aber der Tod ihrer Schwester
hat das alles noch intensiviert. Dann
wieder aufeinander zu treffen ist
natürlich auch erstmal irgendwie ein
bisschen chaotisch und auch sehr
schwierig, weil alle so unterschiedlich
sind, weil sie natürlich dann auch
vielleicht noch mal auf eine andere
Weise mit ihrer Trauer konfrontiert
werden, aber aus diesem Zusammentreffen
entsteht dann auch wieder eine Bindung
zwischen den dreien und eine Möglichkeit
für die drei mit ihrer Trauer umzugehen.
nicht nur mit ihrer Trauer, mit
Herzschmerz und mit allen Problemen, mit
denen sie sich so rumschlagen.
Suchtkrankheit ist auch ein Thema, was
angesprochen wird. Beziehungen, die zu
Ende gehen, Beziehungen, die gerade sehr
schwierig verlaufen. Und ich mochte die
Themen sowieso, weil ich dieses diesen
Aspekt von zwischenmenschlichen
Beziehungen immer sehr spannend finde,
aber auch, weil wir diese Konstellation
von Schwestern haben und weil mir das
automatisch, glaube ich, einfach näher
geht und weil diese Beziehung zwischen
Schwestern einfach sich so besonders
anfühlt und davon zu lesen kann gar
nicht anders als emotional sein. vor
allem nicht, wenn das so eine Geschichte
ist. Und ich fand auch so spannend, wie
unterschiedlich alle sind und wie alle
miteinander umgehen in verschiedenen
Situation, aber ich fand das auch ganz
ganz interessant in Konfliktsituationen
und weil sie sich eben so gut kennen und
genau wissen, was welche Worte im
anderen auslösen,
dass das teilweise auch einfach sehr
unfair ist, dass zu unfairm mitriffen
wird, aber dadurch fühlt es sich auch so
echt und roh an und ich mochte die
Entwicklung total gern. Das war fand ich
manchmal ein bisschen frustrierend,
wie hier alle drei miteinander
umgegangen sind. Aber das Ende z.B. fand
ich dann auch wieder richtig richtig
schön und ich fand das zwar alles sehr
traurig, aber das Ende fand ich dann
auch so positiv und hat mich so erfüllt,
dass ich glaube ich sogar beim Ende vor
Freude geweint habe, was auch nicht so
oft vorkommt. Ich glaube, das ist
zweimal in Büchern vorgekommen und das
ist eins davon. Ich möchte auch das Buch
noch mal lesen und ich möchte es beim
zweiten Mal annotieren, aber auch hier
denke ich, bin ich bereit das noch mal
zu lesen. Ich weiß es nicht so genau,
aber von Cocomas kommt ja, ich weiß
nicht wann. Ich habe irgendwann vor ein
paar Wochen aber ein Post gesehen, dass
das ein drittes Buch von ihr erscheint
und da freue ich mich schon so unfassbar
drauf. Aber davor würde ich gerne noch
mal Blue Sisters lesen. Das war wirklich
unfassbar gut. Die Boys of Tom Reihe
muss die schlimmste Reihe gewesen sein,
die ich hier gelesen habe, wenn es jetzt
um schwierige Themen geht, wenn es um
traurige Geschichten geht, weil das auch
immer sehr dicke Bücher sind und den
Charakteren, die hier auch noch sehr
jung sind, auch so viele schlimme Dinge
passieren, die auch so oder auf eine
Weise beschrieben sind, die sich viel zu
real und viel zu nah anfühlt. Ich habe
schon Binding 13 und ich weiß gerade
nicht, wie der zweite Band heißt.
Keeping 13 habe ich schon sehr gern
gemacht. Ich spreche aber auch gleich
noch über Band 3 und 4, aber in den
ersten zwei Bänden geht es um Johnny und
Shannon. Für Johnny läuft es unfassbar
gut. Er spielt Rugby und das sehr
erfolgreich und eigentlich wird ihn
nichts davon aufhalten, in diesem Sport
sehr sehr groß zu werden. Aber dann gibt
es das neue Mädchen in der Schule, die
sehr zurückhaltend sehr schüchtern ist.
Und sie lenkt ihn dann auf eine Weise
ab, die er nicht erwartet hat und die er
vorher noch nie erlebt hat. Für Shanon
war das Leben noch nie einfach. Sie
erhofft sich mit ihrem Eintritt in die
neue Schule ihre Vergangenheit hinter
sich lassen zu können und noch mal neu
anfangen zu können. Und gleich an ihrem
ersten Tag begegnet sie Johnny und fühlt
sich sofort zu ihm hingezogen. Und
trotzdem wird Shenon wieder zum Opfer
von einigen Mobbern an ihrer Schule. und
verbündet sich dann so ein bisschen mit
Johnny, um dem vielleicht ein bisschen
entgegenzuwirken. Und da beginnt dann
erstmal eine etwas komplizierte
Freundschaft. Aber die beiden können
ihre wachsenen Gefühle füreinander nicht
leugnen. Sie können aber auch nicht
darüber hinwegsehen, welche Hindernisse
sich ihnen und ihrer Beziehung in den
Weg stellen. Ich finde, man hat hier
einen sehr starken Kontrast so vom Thema
der ersten Liebe, was sich so sehr
aufregend und fröhlich teilweise
manchmal leicht anfühlt und dann Shenons
Realität und das ist natürlich schlimm.
Auf der einen Seite, wenn wir von ihrer
Realität lesen, es ist aber auch ganz
schwierig dann für Johnny
herauszufinden, was in Shannons Leben
passiert, wie es bei ihr zu Hause
abläuft, was ihr dort wiederfährt, was
das für ihn bedeutet, was das für Shan
bedeutet, was das für ihre Beziehung
bedeutet und dass
die beiden sich gemeinsam in so jungen
Jahren mit so schweren Themen
beschäftigen müssen oder sich in so
einer wirklich schwierigen Situation
wiederfinden. Es ist wirklich schlimm
es von Anfang an schlimm, aber auch hier
wird es immer mehr. Ich glaube, dass ich
dieses Buch auch wirklich weinend
beendet habe und direkt zum nächsten
Buch gegriffen habe, weil ich glaube,
ich glaube, das war das Ende. Das ist
verrückt. Also, ich habe gefühlt nichts
schlimmeres gelesen. Ja. Nee, also das
war wirklich das war schrecklich. Ich
habe jetzt häufiger schon gehört, dass
Leute hier den Schreib kritisieren, der
sich für sie zu sehr zu ein, dass der
vielleicht zu einfach ist und dass der
zu jugendlich ist. Ich habe da nicht
drauf geachtet beim Lesen. Also, es war
auch nichts, was mir aufgefallen ist.
Ich glaube, dass das eher etwas war. Bei
manchen Formulierungen dachte ich mir
auch, okay, wird, also hört sich halt
einfach nach, ich weiß nicht, wie alt
die beiden hier sind, 15 oder so. 15,
16. Das hört sich schon so an, als
würden diese Gedanken von 15,
16-jährigen kommen, aber für mich ist
das jetzt nichts Negatives, sondern
trägt eher dazu bei, dass sich das Buch,
was heißt realer anfühlt, aber dass das
alles ein bisschen runder wirkt. Ich
finde das jetzt nicht dramatisch. Ich
finde das das war für mich kein Punkt,
der dafür gesorgt hat, dass das Lesen
weniger Spaß gemacht hat. Das ist
wahrscheinlich auch Geschmackssache und
vielleicht würde ich das auch jetzt
anders empfinden, wenn ich mit diesem
Fokus noch mal lesen würde, aber das
weiß ich nicht. Also beim ich kann nur
sagen, dass beim ersten Lesen mich das
alles nicht gestört hat und ich eher
diesen Aspekt spannend fand oder gut
fand, dass ich das anhört, als würde es
auch von
Jugendlichen erzählt werden, weil wir in
ihren Gedanken stecken. Deswegen fand
ich das nicht schlimm. Band 1 war
schrecklich. Band 2 war auch unfassbar
schrecklich, sehr schwer. Und dann ging
es ja weiter mit Band 3 und 4 und diese
Bücher waren für mich noch schlimmer.
Ich kann nicht genau sagen, warum. Ich
weiß nicht, weil die Themen sich schon
bisschen überschneiden. Ich kann mir
schon vorstellen, dass es auch vor allem
an Joey als Protagonist liegt. Joey ist
erstmal Zheit, es geht hier um Joey und
Ifa. Joey ist der ältere Bruder von
Shannon. Wir wissen also, wie es bei
Shenon zu Hause läuft und wie es bei
Joey läuft und natürlich bekommen wir
auch Einblicke in Joeys Leben durch
Shenon, aber das alles noch mal aus
seiner Perspektive zu lesen und gewisse
Situationen, die in Band 1 und 2
passiert sind, aus seiner Perspektive zu
lesen, ist schrecklich, weil er sich in
seiner Rolle als großer Bruder manchmal
auch so nicht verloren fühlt, aber
hilflos fühlt. Und was er für seine
jüngeren Geschwister tut, wie er für die
einsteht, ist so traurig und bewegend.
Das ist verrückt. Ich habe halt gesehen,
ich habe hier Buch 4. Fangen wir mal
lieber mit Buch 3 an, wo deren
Geschichte beginnt. Ich habe viel
annotiert. Es gab viel zu annotieren.
Joey übernimmt in der Familie eigentlich
so ein bisschen die Rolle als Beschützer
und nicht nur für seine jüngeren
Geschwister, sondern sehr oft auch für
seine Mutter und auch seine Realität ist
einfach schrecklich und das frustriert
ihn und das löst in ihm ganz viel Wut
aus und er fühlt sich auch in seinem
Leben einfach sehr überfordert und
findet keinen Halt und fühlt sich sehr
verloren. Er fühlt sich auch dazu
verpflichtet,
seine Familie zu beschützen, die
Situation zu Hause so zu lenken, dass
seine Mutter und seine Geschwister
sicher sind, dass es ihnen gut geht. Und
dafür muss er sehr, sehr viel
einstecken. Während er so ein bisschen
in diesem Chaos versinkt, aus der
Realität und seinen Emotionen, fängt er
an Drogen zu nehmen und diese Sucht
droht dann so ein bisschen ihn noch mehr
zu zerstören oder ihn endgültig zu
zerstören. Aber in all dieser Dunkelheit
findet er so einen kleinen Lichtfunken
und das ist seine Klassenkameradin Ifa.
Joey arbeitet nämlich in der Werkstatt
ihres Vaters. Ifa ist das komplette
Gegenteil von Joey. Sie ist sehr laut,
sie ist sehr aufgeweckt, sehr fröhlich,
trägt das alles sehr nach außen und
lernt dann eben Joey kennen. Und das
bringt auch ihre Selbstsicherheit so ein
bisschen ins Wanken, weil sie auf einmal
sich so sehr zu einer anderen Person
hingezogen fühlt und ihm vielleicht auch
auf eine Weise so sehr gefallen möchte,
dass ganz neue Gefühle in ihr entstehen,
die sie ein bisschen verunsichern, weil
sich das so groß anfühlt, weil sich das
so neu anfühlt. Und Ifa versucht so ein
bisschen hinter Joeys Fassade zu
blicken, versucht ihn zu verstehen,
versucht herauszufinden, was es ist, was
ihn so schlecht fühlen lässt. Und Joey
versucht die ganze Zeit Ifa da
rauszuhalten, weil er nicht möchte, dass
dieses kleine Licht auch noch von der
Dunkelheit verschluckt wird. Die
Geschichte der beiden ist für mich noch
schlimmer gewesen als die von Johnny und
Shannon, weil ich das Gefühl habe oder
hatte, dass Joey wie gesagt einmal eine
ähnliche
Realität natürlich wie Shannon führt,
aber irgendwie noch auf eine andere
Weise und in gewissen Situationen aber
auch total hilflos ist und manchmal auch
möchte, was heißt manchmal er möchte
eigentlich, dass sich gewisse Dinge
verändern, hat aber nicht die Kraft dazu
und ein ganz großes Problem ist auch,
dass er seinen Ansprüchen nicht gerecht
wird und das Gefühl hat, dass er gewisse
Dinge nicht verdient und das ist so
traurig und ich habe eigentlich auch
Lust, die Bücher noch mal zu lesen, aber
ich glaube auch das kann ich mir nicht
antun. Ich habe ja dann auch Band 5
gelesen und auch der war schlimm, obwohl
ich den nicht so schrecklich fand wie
die Bücher davor. Ich habe aber seitdem
nicht mit Band 6 weitergemacht, weil da
also man vorher schon ein bisschen
wusste, was für Themen da auch
angesprochen werden. Ich werde den
lesen, wenn der nächste Band draußen
ist, weil das bestimmt auch mit dem
Kliffhänger aufhört, den ich mir nicht
antun möchte, weil Band 1 und 2 wirklich
einen schrecklichen Kliffhänger, also
Band 1 zu Band 2 hat ein schrecklichen
Kliffhänger. Hier weiß ich es gar nicht
mehr, bestimmt auch und das möchte ich
nicht noch mal und vor allem habe ich
glaube ich gerade nicht Lust auf
traurige Bücher in dieser Intensität.
Also ich höre zwar gerade Drachenläufer,
aber für mich ist das auf eine andere
Weise emotional, wenn das Sinn ergibt,
als diese Geschichten, weil ich das
Gefühl habe, dass ich hier noch tiefer
drin stecke. Und das möchte ich
zumindest gerade nicht. Mal sehen, wie
es dann aussieht, wenn der nächste Band
draußen ist. ob ich das dann direkt
lese. Schauen wir mal. Ava Reeds
Wildestone Hospital Reihe mochte ich
nicht immer, aber Band 4 war ein
absolutes Highlight. Jane ist die
Protagonistin und ihr Job als
Assistenzärztin im Weston Hospital gibt
ihr sehr viel mehr Kraft, als sie für
möglich gehalten hat, bis sie in die
Gynäkologie versetzt wird und dort muss
sie mit der Oberärztin Dr. Abby Clark
zusammenarbeiten und Abby berührt Jane
sofort. Für sie ist aber noch viel
schlimmer, dass Abby hinter ihrer
Fassade blickt und sie das Gefühl hat,
dass Abby irgendwie ihre dunkelsten
Momente zu erkennen scheint und Jane ist
sicher, ob sie zulassen kann, ihr Herz
ein Menschen noch mal so zu öffnen. Und
ich finde, dass die Emotion hier oder
die Trauer durch verschiedene Aspekte
auch
zum Vorschein kommt. Also einmal
dadurch, dass das Setting für sehr viel
Emotionspotenzial sorgt. Also einfach,
dass es die Gynäkologiestation ist und
wir da sowohl viele positive als auch
negative und schwierige Momente erleben
und dann auch erfahren, warum es für
Jane so schrecklich ist auf der
Gynäkologiestation zu arbeiten. Und da
den Hintergrund zu erfahren ist wirklich
auch eine Menge. Ich fand, dass es auch
hier Szenen gab, die wirklich schwierig
waren. Ich habe auch hier viel geweint.
Ich fand aber auch richtig schön, dass
es hier um zwei Frauen geht und das mal
so vor allem finde ich
New Adult Genre eine Abwechslung war.
Also, ich habe ja schon viel in die
Richtung gelesen, vor allem so
Luxverlagmäßig habe ich ja wirklich eine
Menge im Regal stehen und das war
tatsächlich das erste Buch, wo es um
zwei Frauen als Protagonistinnen ging.
Das fand ich eine ganz angenehme
Abwechslung. Die Beziehung der beiden
fühlt sich riesig an, fühlt sich
intensiv an, aber die Themen, die
angesprochen werden, sind so bewegend.
Ich würde aber schon sagen, dass Themen
in die Richtung sowieso für mich
persönlich sehr, sehr viel Potenzial
haben, um sehr schnell sehr traurig zu
werden. Und das war bei dem Buch so. Und
das war ein Punkt, der mir daran so gut
gefallen hat, weil es diese Emotion
wecken konnte, hochholen konnte, vor
allem, weil ich die Bücher davor gar
nicht so sehr mochte. Aber das hier kann
ich absolut empfehlen. Ich glaube auch,
dass es ein bisschen oder mit der Reihe
mein Problem war, dass ich die
hauptsächlich gehört habe. Ich habe das
dann auch gelesen und ich glaube, dass
das viel dazu beigetragen hat, dass ich
das so gut fand. Die Hörbücher davor
waren nämlich nicht so ganz meins. Und
als letztes habe ich hier Sunrise on the
Reaping. Das war auch ein fünf Sterne
Buch letztes Jahr, vorletztes, ich
glaube letztes. Ich weiß nicht, wann es
erschienen ist. Wenn ihr die Tribute von
Panenbücher
mochtet, wenn ihr Hmage als Person
spannend findet, dann müsst ihr dieses
Buch lesen, falls ihr es noch nicht
gemacht habt. Bevor ich es angefangen
habe, hatte ich ein bisschen die Sorge,
dass das nicht an die ursprünglichen
Bücher rankommt. Das war auf jeden Fall
unbegründet und ich hatte auch Angst,
dass meine Erwartungen zu hoch waren,
weil ich gehört habe, dass das sehr
traurig und sehr emotional sein soll.
When you been set up to lose everything
you love, what is the left to fight for?
Wir begleiten hier Hm und seine
Hungerspiele
und wir wissen ja, wie die ausgehen
müssen, aber das alles mit zu erleben
ist wirklich schrecklich. Ich mochte es
natürlich noch mal in die Welt
einzutauchen, auch wenn das jetzt keine
positive Welt ist, aber Hits persönliche
Geschichte so nah zu erleben und so auf
diese Weise in seine Vergangenheit
einzutauchen, war bewegend, weil und
traurig, weil sich auch die schlimmen
Ereignisse nur gehäuft haben. Und auch
hier dachte ich irgendwann, jetzt muss
es doch mal ein bisschen schöner werden,
ein bisschen positiver, ein bisschen
leichter. Wurde es aber nicht und es
wurde immer nur schlimmer und es wurde
immer nur trauriger. Und ich habe das
Buch trotzdem vielleicht gerade deswegen
so sehr geliebt. Ich kann also auch das
wie alle anderen nur empfehlen. Ich
hoffe, ihr wurdet fündig. Ich hoffe,
irgendwas von dieser Liste hat sich für
euch spannend angehört. Falls ihr noch
Empfehlungen habt, immer gerne her
damit. Vielleicht habe ich irgendwann
wieder Lust. traurige Bücher zu lesen.
Ich dachte schon, dass ich nach 1000
Strahlen der Sonnen vielleicht eine
Pause mache. Dann habe ich aber Open
Water gelesen und jetzt lese ich
Drachenläufer. Na ja, obwohl die wie
gesagt, okay, doch 1000stre fand ich
schon schrecklich, aber Open Water und
Drachenläufer sind auch traurig, aber
nicht so schrecklich wie manche
[räuspern] Bücher auf diesem Stapel
hier. Ich habe die Geschichten alle
geliebt, weil die mir alle so nah
gegangen sind und ich das sehr mag und
sehr bewundernswert finde, wenn Autoren
es schaffen, so intensive tiefe
Emotionen in mir zu bewegen. Ich würde
behaupten, dass das vielleicht bei mir
auch nicht die schwierigste Aufgabe ist.
Trotzdem liebe ich das, wenn es denn
passiert und wenn Bücher das schaffen
und wenn Geschichten und Charaktere das
schaffen. Ich habe Lust hier noch mehr
zu lesen. Ich habe Lust einige Bücher
hier noch mal zu lesen, aber ich glaube
nicht, dass das in dieser Zeit passieren
wird, außer Normal People vielleicht,
aber das ist auch nicht so totraurig wie
manche andere Bücher hier. Ich hätte
schon Lust wirklich den Großteil davon
noch mal zu lesen.
Ask follow-up questions or revisit key timestamps.
In diesem Video stellt die Sprecherin eine Auswahl ihrer liebsten traurigen und emotionalen Bücher vor. Sie erklärt, warum sie Geschichten schätzt, die sie tief bewegen und ihr ermöglichen, intensiv in die Gedanken- und Gefühlswelt der Charaktere einzutauchen, auch wenn die Themen oft schwer oder herzzerreißend sind. Die vorgestellte Liste umfasst Werke wie 'Open Water', 'Normal People', 'Tausend strahlende Sonnen', 'A Little Life', 'Blue Sisters', die 'Boys of Tom'-Reihe, 'Wildestone Hospital' und 'Sunrise on the Reaping'.
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