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short book recs | Bücher mit weniger als 250 Seiten 📖

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short book recs | Bücher mit weniger als 250 Seiten 📖

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Hallo und herzlich willkommen zu meinem

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neuen Video, indem ich euch ein paar

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Buchempfehlungen gebe und zwar kurze

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Bücher, weil ich es ab und zu doch ganz

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angenehm finde, wenn man mal ein etwas

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kürzeres Buch liest. Und das ist für

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mich alles unter 250 Seiten. Ich glaube,

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dass ein Buch hier knapp an die 250

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Seiten rankommt. Alles andere ist und

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ich glaube, dass das meiste sonst schon

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ziemlich weit drunter ist. Ich finde es

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manchmal schon schwierig irgendwie kurze

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Bücher zu finden, die mich genauso

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begeistern können wie lange Bücher, weil

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ich das Gefühl habe, dass ich diese

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Länge brauche, um die Charaktere so gut

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kennenzulernen, um da emotional

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involviert zu sein. Und ich finde, oft

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ist das bei kurzen Geschichten einfach

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ein bisschen schwieriger. Wenn diese

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Bücher das aber dann schaffen, finde ich

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das umso schöner und für mich spricht

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das dann auch viel mehr für die

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Geschichte, für das Schreiben und ich

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glaube, dass hier auch gut verschiedene

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Sachen mit dabei sind. Ich denke, dass

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da bestimmt viele findig werden, hoffe

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ich zumindest. Falls ihr noch

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Empfehlungen habt, schreibt auch die

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gerne in die Kommentare, weil ich

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natürlich immer für Empfehlungen offen

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bin, auch wenn ich vielleicht gerade

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keine Bücher eigentlich kaufen möchte.

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Aber fangen wir mal mit der Liste hier

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an. Empfehlung Nummer 1 ist Camilla. Die

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erste Vampirgeschichte, die noch vor

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Dracula erschienen ist. Hier geht es um

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Laura, die mit ihrem Vater sehr

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abgeschottet in einem Schloss lebt. Und

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nach einem Kutschenunfall nimmt sie dann

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Camilla bei sich auf und Laura und

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Camilla freunden sich an und da beginnt

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eine sehr intensive Freundschaft und mit

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Camillas Ankunft beginnen aber auch sehr

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viele seltsame andere Dinge zu passieren

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und das ist eine total spannende

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Atmosphäre. Ich mag die ganze düstere

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Stimmung. Ich finde schon, dass das auch

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besser in den Herbst passen würde als

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jetzt in den Sommer, aber lang ist es ja

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nicht mehr bis zum Herbst. Da passt es

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auf jeden Fall perfekt rein und ich

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mochte auch diese Anspielungen auf mehr

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als Freundschaft zwischen Camilla und

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Laura. Mir hat das total Spaß gemacht.

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Ich finde, dass man da super schnell

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durchkommt. Ich hätte das fast auch für

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ein Kurs gelesen, aber den Kurs bin ich

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leider nicht reingekommen. Das war ein

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bisschen schade, aber auch so hat mir

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das total viel Spaß gemacht. Und das

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Buch hat 156 Seiten. Das ist aber hier

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auf jeden Fall die Atmosphäre, die mich

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da so begeistert hat. Dieses düstere und

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das es eine Gothic Geschichte ist. Das

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macht wirklich wirklich viel Spaß und

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passt finde ich perfekt in die eher

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dunklen Jahreszeiten. Ich mag das aber

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auch sehr gerne Bücher passen zur

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Jahreszeit zu lesen. Das ist ja nicht

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bei jedem so, aber das mag ich ganz

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gern. Aber trotzdem, falls ihr noch ein

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Buch für eure Herbstleseliste braucht,

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dann kann Camilla da auf jeden Fall

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raufwandern. Wie du mich ansiehst, ist

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noch ganz frisch in meinem Kopf, weil

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ich das erst vor ein paar Tagen beendet

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habe. Und dieses Buch hat mich wirklich

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positiv überrascht. Die Protagonistin

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Johanna hat ihren Vater verloren und er

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hat ihr seinen Garten hinterlassen und

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eine Sorgenfalte auf der Stirn und

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Johanna möchte den Garten gern behalten.

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Die Sorgenfalte soll aber weg und sie

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entscheidet sich dann für einen schönen

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Netzingriff. Sie ist sehr erstaunt

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darüber, wie einfach es ist, das Altern

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vielleicht auf diese Weise

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hinauszuzögern, aber auch zu

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verschleiern und vor allem beschäftigt

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sie sich dann aber mit der Frage, wie

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sie das ihrer Tochter erklären soll, der

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sie sonst immer gepredigt hat, dass man

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sich so lieben und akzeptieren soll, wie

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man ist. Und natürlich hat sie auch

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andere Fragen im Kopf, warum ihr das

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Aussehen so wichtig ist, warum sie so

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Schwierigkeit mit dem Altern hat. Und

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ich mochte die Themen sehr gern, die das

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Buch anspricht. Ich fand, dass der

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Schreibstil sehr dazu beigetragen hat,

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dass ich das trotz der Themen sehr

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leicht angefühlt hat und dass man da so

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durchfliegt und mir hat das Lesen total

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Spaß gemacht. Ich fand auch die

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Muttertochter Beziehung sehr

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interessant, vor allem wie eng die

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beiden miteinander sind und dass man

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schon das Gefühl hat, dass die beiden

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sich so gut wie alles erzählen und

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wirklich ein enges Verhältnis zueinander

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haben und wie schwer Johanna sich dann

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damit tut, ihrer Tochter von dem

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Schönheitsingangriff zu erzählen, dass

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sie das auch erstmal gar nicht tut, bis

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es dann einfach irgendwann auffällt.

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Aber das fand ich wirklich spannend und

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nicht nur wie ihre Tochter darauf

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reagiert, sondern auch ihr gesamtes

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Umfeld, ihre Freundinnen und wie

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unterschiedlich die Meinungen dort

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aussehen, aber auch ihr Mann und wie

4:07

unterschiedlich die Reaktionen einmal

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sind, aber auch wie was das alles mit

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Johanna macht. Ich meine, ich fand die

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Themen von Anfang an sehr spannend, aber

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ich habe wie gesagt nicht erwartet, dass

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mir das Buch so unfassbar gut gefällt.

4:18

Und ich mochte auch die Gedankengänge

4:20

von Johanna, wenn es um das Frauin in

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unserer heutigen Gesellschaft geht und

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was das vielleicht bedeutet, wie diese

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Realität aussieht und wie frustrierend

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das sein kann. Das war auch ein Aspekt,

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den ich total mochte und das kann ich

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wirklich nur empfehlen. Ich fand auch

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die Atmosphäre trotz, also ähnlich wie

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im Schreibstil, trotz der eher oder

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manchmal schweren Themen war die

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Atmosphäre trotzdem sehr leicht und ich

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bin auch richtig froh, dass ich das

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jetzt gelesen habe und dass das nicht zu

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einem Buch geworden ist, was so ewig bei

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mir rum steht, ungelesen im Regal. Das

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ist wirklich auch eine ganz tolle

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Geschichte. Mama, bitte lern Deutsch.

5:00

habe ich nicht gelesen, aber das Hörbuch

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gehört und ich kann

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das Buch an sich natürlich empfehlen,

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aber vor allem auch das Hörbuch, weil

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das auch vom Autor selbst eingesprochen

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wurde und das glaube ich dann noch mal

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ganz viel zur Geschichte beigetragen

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hat. Der Autor erzählt hier von seiner

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eigenen Lebensgeschichte in einer

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kolisch-deutschen Familie und ähm er

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beschäftigt sich damit, dass viele junge

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Menschen mit Migrationshintergrund früh

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die Verantwortung für ihre Eltern

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übernehmen müssen und gleichzeitig aber

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einen Platz in einer oft sehr

5:31

feindseligen Gesellschaft finden müssen.

5:33

Er erzählt einfach von seiner Realität

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und das ist total bewegend auf einer

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Seite, total traurig auch und trotzdem

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hat er das Buch mit einem gewissen Humor

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geschrieben, was vielleicht diese

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Schwere der Themen irgendwie ausgleicht,

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aber auch für eine gute Mischung, glaube

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ich, sorgt. Ich glaube, dass diese

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Mischung das auch zu einem ganz

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besonderen Leseerlebnis für mich gemacht

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hat oder Hörerlebnis. Das fand ich

6:01

wirklich wirklich unfassbar gut.

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Giovanni's Room habe ich schon vor einer

6:05

ganzen Weile gelesen, aber das war mein

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erstes James Balwin Buch und ist bisher

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noch mein einziges, aber das Buch hat

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mich dazu gebracht, noch einige andere

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Werke zumindest auf meine Wunschliste

6:15

erstmal zu setzen. Hier geht es um

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David, ein jungen Amerikaner, den wir in

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den 1950er Jahren in Paris begleiten. Er

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wartet dort auf seine Verlobte, die

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gerade, ich glaube, in Spanien im Urlaub

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ist und er trifft dort Giovanni und die

6:28

beiden fühlen sich sofort zueinander

6:30

hingezogen und been sehr intensive

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Affäre. lernen sich in der Zeit, wo

6:34

David auf seine Verlobte wartet, sehr

6:36

intensiv kennen. Und trotzdem

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entscheidet sich David dann trotz dieser

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großen Gefühle für eine sichere Zukunft

6:45

und stößt Giovanni von sich und lehnt

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damit auch einen Teil seiner selbst ein

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bisschen ab und leugnet auch eigentlich,

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wer er ist. Und diese Entscheidung

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bringt dann ganz viel Unglück. Das war

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eine sehr bewegende Geschichte. Ich kann

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mich leider nicht mehr an so viele

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Details erinnern, weil das schon eine

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ganze Weile her ist und weil ich leider

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sowieso Schwierigkeiten damit habe,

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würde ich sagen, mich an Bücher zu

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erinnern. Ich habe noch nicht so ganz

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den Weg gefunden, wie ich das ändern

7:15

könnte, aber na ja. Auf jeden Fall

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mochte ich das total gern. Ich mag diese

7:20

traurigen Geschichten, dieses tief

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emotionale und bewegende und ein

7:25

bisschen

7:26

das Tragische vielleicht daran. Ich weiß

7:29

aber bei Baltwin nicht, wo ich

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weitermachen soll. Also, ich habe ein

7:32

paar Bücher auf meiner Wunschliste und

7:33

ich bekomme eigentlich auch nur

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positives mit, also jetzt von all seinen

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Werken eigentlich, aber ich bin dann

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noch ein bisschen überfordert, womit ich

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weitermachen soll. Virginia Wolves a

7:44

Room of on own ist ein feministischer

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Essay und sie beschäftigt sich dort mit

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der Frage, was es braucht, damit Frauen

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schreiben können und warum z.B. wir Jane

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Austin oder Charlotte Bronte nicht

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hätten One in Piece schreiben können und

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sie kommt zu dem Schluss, dass Frauen

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finanzielle Unabhängigkeit und ein

8:01

Zimmer für sich allein brauchen, um

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Schriftstellerin werden oder sein zu

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können. Mir hat das Buch so gut

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gefallen. Ich habe manchmal ein bisschen

8:10

Schwierigkeiten mit Wolfes fiktionalen

8:13

Werken. Das hier mochte ich aber

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wirklich wirklich gern. Ich fand das

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einfach sehr sehr spannend, sehr

8:20

interessant, die Gedankengänge, die das

8:23

Thema sowieso und wenn man vielleicht

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Lust auf Nonfiction hat, dann ist das,

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würde ich behaupten, eine sehr gute

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Wahl. Briefe an einen jungen Dichter von

8:32

Rilke habe ich total gern gelesen. Rilke

8:35

schreibt hier Briefe an einen jungen

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Künstler, dem er Ratschläge gibt, was

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das Schreiben und Kreativität im

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Allgemeinen angeht. Und diese Gedanken

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und Ratschläge dann selbst zu lesen,

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fand ich richtig schön, inspirierend.

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Ich würde auch sagen motivierend

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teilweise, wenn man selbst gern schreibt

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oder auf irgendeine Weise kreativ

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arbeitet, kreativ ist, dann ist das

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glaube ich ein richtig schönes kleines

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Büchlein, was man mal so lesen kann. Ich

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finde, manchmal fühlt sich das trotzdem

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ein bisschen größer an, als würde sich

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das nicht nur auf Ratschläge bezüglich

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des Kreativsins beziehen. Ich habe ja

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auch immer mal wieder so ein paar

9:14

Sachen,

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ein paar Sätze, Zitate unterstrichen und

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ich habe auch hier total Lust, das noch

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mal zu lesen. Das hat mir auch wirklich

9:22

gut gefallen. The Yellow Wallpaper von

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Charlotte Perkin and Skillman ist meine

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Lieblingsgodsgeschichte und ich glaube,

9:28

es wird auch immer meine

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Lieblingsgodsgeschichte bleiben. Die

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Protagonistin

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befindet sich nach der Geburt ihres

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Kindes in keinem guten mentalen Zustand

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und ihr Mann denkt, dass er genau weiß,

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was seine Frau braucht, damit es ihr

9:44

besser geht. Er verschreibt ihr dann

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Bettruhe und sie

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äußert ganz klar ihre Wünsche, ihre

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Bedürfnisse und auch, dass sie denkt,

9:54

dass ihr diese Art der Heilung nicht

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helfen wird, dass das nichts bringen

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wird und formuliert ganz deutlich,

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was sie machen könnte, was er machen

10:04

könnte, damit es ihr wieder besser geht.

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Und trotzdem wird sie übergangen und

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wird das ignoriert, weil sie die Frau

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ist und der Mann die Kontrolle über sie

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hat und sie wird einfach von ihrem

10:13

ganzen Umfeld isoliert und verliert

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daran auch ein bisschen den Verstand,

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flüchtet sich dann immer in ihr

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Tagebuch, was wir hier lesen und wir

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begleiten sie dann aber auch dabei, wie

10:25

sie den Verstand verliert und das

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beginnt damit, dass sie in der Tapete

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Figuren erkennt. Ich finde, dass es viel

10:30

viel schwieriger ist für mich eine

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Kurzgeschichte zu finden, die mich

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begeistert, die mich überzeugt, die

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emotional irgendwas in mir bewegt oder

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großartig was in mir bewegt, weil das

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einfach häufig wirklich zu kurz ist, um

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was mit mir zu machen. Aber das hier ist

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dann wirklich eine Ausnahme und ich mag

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die Geschichte so gern, weil ich das

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Gefühl habe, dass trotz der Kürze da so

10:51

viel drin steckt. Also, wenn ihr eine

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Kurzgeschichte sucht oder vielleicht

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auch mit Kurzgeschichten anfangen wollt,

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probiert es mal mit The Yellow

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Wallpaper. In Madonna Infer Coat

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begleiten wir einen türkischen Mann, der

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sich in eine Künstlerin verliebt in den

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1920ern in Berlin. Das beginnt damit,

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dass er ein Gemälde entdeckt, was ganz

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viele Emotionen in ihm hochholt, ganz

11:12

viele Emotionen auslöst und ähm dann

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lernt er die Künstlerin kennen. Und das

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ist, finde ich, eine so interessante

11:19

Geschichte, weil ich die Gedanken und

11:22

die Gespräche des Protagonisten, die

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Gedanken, die er für sich hat, aber auch

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die Gespräche, die er mit der mit dem

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weiblichen Part hier führt, so

11:29

interessant sind. Ich habe den Anfang

11:30

meines Satzes vergessen. Ich weiß nicht,

11:32

ob das jetzt gerade Sinn ergeben hat.

11:33

Die beiden sprechen sehr viel über

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zwischenmenschliche Beziehungen und

11:38

nicht mal nur über romantische

11:40

Beziehungen, sondern auch viel über

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Freundschaft. Und ich finde es sehr

11:43

interessant, wenn die beiden vor allem

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darüber sprechen oder wenn durch die

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Gespräche deutlich wird, wie

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unterschiedlich die Sichten der beiden

11:50

auf diese Dinge sind. Das Thema der

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Sehnsucht ist hier ganz groß

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geschrieben. Das hat mir wirklich

11:54

gefallen. Ich habe zwar ein bisschen

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gebraucht, um reinzukommen in die

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Geschichte, weil wir uns eben nicht von

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Anfang an in Berlin befinden und m das

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hat für mich so ein bisschen gebraucht,

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bis ich dann da wirklich drin war, aber

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dann hat mir das wirklich gut gefallen

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und dieses diese tiefen Einblicke in die

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Gedanken und Emotionswelt des

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Protagonisten fand ich richtig schön und

12:15

auch so gewisse Beschreibungen, wie er

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die Künstlerin sieht und was sie in ihm

12:21

auslöst. Das hat mir wirklich wirklich

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gut gefallen. Also auch eine große

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Empfehlung und auch hier habe ich ein

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bisschen immer mal wieder zumindest was

12:29

unterstrichen. Auch so Gedanken über die

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Liebe, was vielleicht alles auch so ein

12:32

bisschen abstrakt wird oder so ein

12:33

bisschen groß vielleicht finde ich wurde

12:36

hier auf eine Weise eingefangen und in

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Worte verpackt, die mir total gefallen

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haben. Open Water habe ich auch vor ein

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paar Tagen erst beendet und wir

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begleiten hier zwei schwarze junge

12:48

Menschen, die sich in einer Bar in

12:50

London treffen. [räuspern] Die beiden

12:52

gehen auf Privatschulen, haben dort ein

12:55

Stipendium gewonnen und haben beide aber

12:57

Schwierigkeiten ihren Platz zu finden.

12:59

Sie haben das Gefühl, dass sie nicht

13:00

ganz dazu gehören. Wie gesagt, beide

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Künstler, er ist Fotograf, sie ist

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Tänzerin und die beiden versuchen ihren

13:06

Platz in der Gesellschaft zu finden,

13:08

aber in einer Gesellschaft, die sie

13:10

immer wieder ablehnt. Die beiden lernen

13:12

sich besser kennen. Gefühle entstehen

13:14

und sie verlieben sich und es scheint,

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es werden die beiden eigentlich wie

13:17

fürinander gemacht. Und trotzdem müssen

13:21

sie und auch wir als Leser realisieren,

13:23

dass diese Liebe trotzdem durch Angst

13:26

und Gewalt zerstört werden kann. Und ich

13:28

fand auch die Geschichte vor allem für

13:30

die Kürze unfassbar emotional, weil das

13:32

auch einfach wirklich traurig ist,

13:36

frustrierend ist, wenn wir davon lesen,

13:39

wie die Realität dieser beiden jungen

13:42

Menschen aussieht und das ja natürlich

13:44

nichts Exklusives für diese beiden

13:47

Figuren ist, sondern Realität für so

13:50

unfassbar viele Menschen ist. Und ich

13:51

mochte, dass das eben nicht nur eine

13:53

Liebesgeschichte war, sondern sich das

13:55

auch hier wieder viel größer angefühlt

13:56

hat und einfach auch mit diesem Aspekt

14:00

der romantischen Beziehung, romantischen

14:02

Gefühlen m noch ganz andere Dinge

14:05

angesprochen hat. Ich fand auch sehr

14:07

interessant, wie unterschiedlich die

14:10

beiden mit gewissen Dingen umgegangen

14:12

sind und was für ein Einfluss gewisse

14:15

Situationen, Gedanken, Erkenntnisse auf

14:17

den Protagonisten haben und wie sehr ihn

14:21

das natürlich, also offensichtlich

14:23

beschäftigt, aber auch wirklich

14:26

Konsequenzen für sein Leben hat. Ich

14:28

find Konsequenz ist nicht so das

14:29

richtige Wort, aber dass ihm das auch

14:31

ganz viel kaputt macht, diese Gedanken

14:34

und die Frustration, die er verspürt.

14:37

Ich mochte die Atmosphäre sehr gern,

14:39

weil sich das für mich sehr roh

14:41

angefühlt hat. Das ist auch in der

14:44

Kombination mit den Charakteren

14:45

natürlich entstanden. Trotzdem hat der

14:46

Schreibs würde ich sagen, sehr viel auch

14:48

dazu beigetragen und das mag ich sehr

14:50

gern. Manchmal

14:52

wurden hier aber Sachen so oder auf eine

14:55

Weise formuliert, die nicht ganz meinen

14:58

Geschmack trifft. Was okay ist, ich mag

15:02

einfach so Wiederholung als Stilmittel

15:04

nicht. Ich fand das manchmal in Ordnung

15:07

und ich habe auch, also ich verstehe

15:08

schon, dass das für die Geschichte hier

15:10

Sinne er gibt und was das irgendwie

15:11

bezwecken soll, aber das ist einfach

15:13

eine Geschmackssache und das hat sich

15:14

für mich irgendwann ein bisschen zu sehr

15:16

gehäuft, aber trotzdem hat das jetzt

15:19

nicht großartig was vom Leseerlebnis

15:24

weggenommen oder auf eine negative Weise

15:25

beeinflusst. Es ist nur so eine kleine

15:27

Sache, die mir aufgefallen ist, aber

15:30

sonst war das wirklich wirklich

15:32

unfassbar gut. Clire Kiggens Small

15:34

Things Like these spielt 1985 in einer

15:37

irischen Stadt und wir begleiten hier

15:39

Bill Flong, ein Kohlenhändler, der

15:41

während seiner Lieferung ein Geheimnis

15:44

des Klosters in seiner Stadt aufdeckt

15:46

und das für ihn ein total erschütterndes

15:50

Ereignis ist. Ich habe das Buch auch für

15:51

die Uni gelesen. Ich hatte das vorher

15:52

schon im Regal und ähm habe dann Irish

15:55

Fiction Kurs belegt und da stand das mit

15:58

auf der Leseliste. Das mochte ich

16:01

vielleicht dann noch mal ein Ticken

16:02

mehr, weil ich es mag, dass man sich

16:03

dann in der Uni einfach noch mal viel

16:05

intensiver mit den Geschichten befasst.

16:08

Das Buch spricht Themen wie Mut und

16:10

Zivilcourage an und das fand ich auch

16:14

Moral und das fand ich alles richtig

16:15

interessant und spannend und auch Bill

16:19

einfach bei dem Prozess zu begleiten, ob

16:23

er aktiv wird, ob er etwas tut, um diese

16:26

Zustände, die er für sehr schrecklich

16:29

empfinde, zu verbessern und dass das für

16:31

ihn nicht einfach ist, weil das auch

16:33

Konsequenzen haben kann, haben wird. Das

16:36

war super spannend. Ich habe vorher noch

16:39

nie was von den Magdalenwäschereien in

16:41

Irland gehört. Das war so mein erster

16:43

Berührungspunkt damit. Das war auch

16:45

wirklich emotional und bewegend und ich

16:48

glaube, das zieht sich als Thema auch so

16:50

ein bisschen durch viele Bücher durch,

16:51

aber das mag ich total gern. Und als

16:53

letztes habe ich hier I have never known

16:55

men. Wir begleiten hier 39 Frauen, die

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in einem Bunker in Gefangenschaft leben.

17:01

Es gibt Wächter, die die Frauen rund um

17:03

die Uhr äh beobachten. Die Frauen können

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sich kaum bis gar nicht an ihr Leben vor

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der Gefangenschaft erinnern. Sie wissen

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auch nicht, wie sie dorthinekommen sind

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und eines Tages gibt es dann aber die

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Möglichkeit auszubrechen. Und der

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Schlüssel zur Freiheit ist dann das 40.

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Mädchen, die jüngste der Gruppe, die

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sonst immer die Außenseiterin war, die

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in diesem Bunker groß geworden ist, die

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nichts anderes kennt und mit der

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Realisation, dass sie der Schlüssel zur

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Freiheit ist, verändert sich die ganze

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Dynamik der Gruppe. Und das ist auch so

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der große Punkt, den ich total spannend

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finde, dieser Wandel von der

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Außenseiterin, mit der niemand was zu

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tun haben möchte oder die gar keinen

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Anschluss findet, hin zu einer Person,

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von der die anderen abhängig sind. und

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auf die die anderen angewiesen sind.

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Natürlich fragt man sich als Leser die

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ganze Zeit, wie es dazu gekommen ist,

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dass diese Frauen in diesem Bunker

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gefangen gehalten werden. Dann stellt

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sich die Frage, was sie denn dann

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vortreffen, wenn sie dort ausbrechen.

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Und es ist teilweise, würde ich sagen,

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ein sehr frustrierendes Leseerlebnis.

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Auch das Ende, was man sich nicht

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wünscht als Leser, aber was, finde ich

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trotzdem sehr gut zur Geschichte passt.

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Und ich mochte, wie monoton sich das

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manchmal angefühlt hat vom Schreibst

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her, von der Erzählweise her, weil das

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sehr sehr gut zur Geschichte gepasst hat

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und sich das so gegenseitig

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unterstrichen hat. Das hat sich

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teilweise hoffnungslos angefühlt und ich

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fand, dass diese Emotionen so gut rüber

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gekommen sind, dieses monotone, diese

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Hoffnungslosigkeit. Ich fand dann

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sowieso auch, das ist ja immer

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eigentlich ein Aspekt, den ich bei

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Büchern sehr gerne mag, wenn das so an

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Gruppendynamik geht und wie die sich

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entwickelt. Und das war auch hier ein

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großer Teil, der mir total gut gefallen

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hat. Das war ein sehr neues

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Leseerlebnis, auch würde ich sagen, von

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der Geschichte her vom Ende. Aber das

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hat mir total gut gefallen und hat vor

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allem einen sehr bleibenden Eindruck

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hinterlassen und war eine Geschichte,

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die mit Nachbeenden noch wirklich eine

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ganze Weile im Kopf geblieben ist. Das

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ist also zumindest aktuell die Liste an

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relativ kurzen Büchern, die ich nur

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empfehlen kann. Ich hoffe, dass ihr da

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findig geworden seid. Ich hoffe, dass

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ich hier einiges für euch interessant

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angehört hat. Lest diese Bücher. Es

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lohnt sich wirklich. Die Geschichten

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machen so viel Spaß, das sind so so

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tolle Werke und wie gesagt, falls ihr

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Empfehlungen habt, immer gern her damit,

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weil ich es wirklich wirklich auch

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teilweise für mich zumindest und für

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meinen Lesegeschmack sehr bemerkenswert

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finde, wenn Autoren es schaffen, mich

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auf so kurzen Seiten so unfassbar zu

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überzeugen. Yeah.

Interactive Summary

In diesem Video stellt die Sprecherin eine Auswahl an empfehlenswerten, kurzen Büchern vor (unter 250 Seiten). Sie thematisiert dabei die Herausforderung, dass es oft schwierig ist, in kurzen Erzählungen eine ebenso starke emotionale Bindung zu den Charakteren aufzubauen wie in umfangreichen Werken, unterstreicht aber die Qualität der von ihr gewählten Bücher, die es dennoch schaffen, tiefgründig und mitreißend zu sein.

Suggested questions

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